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Politisches Engagement von Schülern fördern

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Gießen (red). Vielfältige Themen, von der Digitalisierung, über Medienbildung bis hin zu öffentlichem Nahverkehr und dem Krieg in der Ukraine wurden beim Treffen des SPD-Bundestagsabgeordneten Felix Döring mit Vertretern des Stadt- und Kreisschülerrats Gießen diskutiert. Gerade der Ausbau von Bus und Bahn im ländlichen Raum treibt die Schülerinnen und Schüler um.

Während Schulpolitik zum größten Teil Landespolitik sei, könne hier die Bundespolitik auch viel bewegen: »Wir brauchen gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Dazu zählt auch ein guter Zugang zu Verkehrsangeboten. Regelmäßige Verbindungen in alle Orte sind wichtig«, so Döring, der selbst erste politische Erfahrungen als Schulsprecher der Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim und der Gießener Ostschule gesammelt hat.

Einig waren sich alle, dass politische Bildung an Schulen einen großen Stellenwert haben muss: »Demokratie muss gelebt werden, um sie zu lernen«, betont Döring. Vor diesem Hintergrund seien Strukturen wie Kreis- und Stadtschülerrat besonders wichtig. »Schülerinnen und Schüler sind bei vielen Themen gut informiert und wissen, wofür sie stehen. Das politische Engagement weiter zu fördern, zum Beispiel mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre, ist mir sehr wichtig«, so Döring.

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