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Probleme mit illegalem Müll und Ratten

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Neben den Altkleidercontainern wird wiederholt Müll entsorgt. Ein Bewegungsmelder, mit dem - wie vom Ortsbeirat vorgeschlagen - die Übeltäter gestört werden könnten, soll aber nicht installiert werden. Foto: Jung © Jung

Die Rödgener fordern mehr Licht rund um die beiden Altkleidercontainer am Bürgerhaus. Den vorgeschlagenen Bewegungsmelder wird es aber nicht geben.

Gießen (kg). Das Umfeld der beiden Altkleidercontainer auf dem Parkplatz hinter dem Rödgener Bürgerhaus ist ein Ärgernis - und daher immer mal wieder auch Thema im Ortsbeirat. Unbekannte lagern dort nämlich zeitweise ihren Müll ab, das sieht dann verheerend aus. Im Frühjahr hatte die Bürgervertretung bereits beantragt, eine Beleuchtung und einen Bewegungsmelder anzubringen. Gehofft wird, die illegale Entsorgung so zu stoppen, weil die Täter mit geringem Aufwand bei ihren Machenschaften gestört würden, wenn plötzlich das Licht aufleuchtet. Die Container gehören allerdings nicht der Stadt, ließ die den Ortsbeirat wissen, sie würden entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen betrieben. Die städtische Verpflichtung bestehe lediglich darin, die vertraglich vereinbarte Fläche für die Platzierung der Container zur Verfügung zu stellen. Deshalb sei es nicht möglich, einen Bewegungsmelder zu installieren. Ein Angebot hat die Stadt trotzdem für die Rödgener parat: Vonseiten des Tiefbauamtes und in Abstimmung mit den Stadtwerken Gießen könne überprüft werden, wie stark die momentane Ausleuchtung des daneben stehenden Straßenbeleuchtungsmastes ist, um eventuell für mehr Licht rund um die Container zu sorgen. Das könnte dann auch ein geeignetes Mittel sein, um zu verhindern, dass die Fläche zur Müllkippe verkommt.

Im Kanal in der Lange Ortsstraße wurde eine Rattenpopulation festgestellt, die den Abfluss blockierte. Auf Nachfrage von Ortsvorsteherin Elke Victor reagierten die Mittelhessischen Wasserbetriebe (MWB) und teilten mit, dass der Kanalbetriebshof für die Bekämpfung von Ratten in der öffentlichen Kanalisation zuständig sei. An der Oberfläche und in den Grundstücksentwässerungsanlagen dürften die MWB demnach keine Ratten bekämpfen. Sie empfehlen Betroffenen, sich an eine Fachfirma für Schädlingsbekämpfung zu wenden. Gleichzeitig zeigt sich der städtische Eigenbetrieb über Informationen hinsichtlich einer erhöhten Rattenpopulation dankbar, denn sie würden helfen, probate Maßnahmen einzuleiten. Die MWB kündigten eine Überprüfung der Rattenpopulation im öffentlichen Kanal und bei Bedarf eine Beköderung an. Die Bürgerinnen und Bürger werden zudem auf die Kampagne »No food - no rats« hingewiesen, die auch unter www.mwb-giessen.de näher erläutert wird.

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