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Protest gegen geplante Stellenkürzungen

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Gießen (red). Am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität gibt es ein Finanzierungsdefizit von circa einer Million Euro. Die Universität verordnet einen Sparkurs, zentrale Maßnahme sind Stellenkürzungen im Bereich des universitären Mittelbaus.

Dagegen regt sich Protest - sowohl unter den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst als auch unter den Studierenden, die Einbußen in der Qualität der Lehre befürchten. Hierzu äußern sich nun die heimische Landtagsabgeordnete Nina Heidt-Sommer und der heimische Bundestagsabgeordnete Felix Döring (beide SPD) in einer Pressemitteilung.

»Die Situation an dem Fachbereich ist ein riesiges Problem für die Beschäftigten, für die Studierenden, für die Universität insgesamt. Nicht zuletzt wegen der Lehrerbildung ist der Fachbereich 03 der größte Fachbereich der Universität. Die Personaldecke ist gemessen daran sowieso schon relativ dünn. Mit der neuen Situation ist so langsam ein kritischer Punkt erreicht«, erläutert Heidt-Sommer.

Für Döring ist die Situation am Fachbereich eine notwendige Folge unterfinanzierter Universitäten. »Wir sehen an Fällen wie diesem, dass ein strukturelles Defizit in der Grundfinanzierung der Universitäten besteht. Die Schwarz-Grüne Landesregierung ist hier in der Pflicht, endlich eine dauerhafte und nachhaltige Lösung für diese Zustände anzubieten«, so Döring abschließend.

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