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Putin-Aufschlag auf Pommes

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Wird die »Feel-good-Bowl« an der Mensa-Salatbar künftig zum Stimmungskiller? Auf jeden Fall wird sie um fast 20 Prozent teurer, weil die Mensa höhere Einkaufspreise für Lebensmittel an ihre Kunden weitergibt. Archivfoto: Schepp © Red

Weil die Preise steigen und steigen, wird auch das Essensangebot des Studentenwerks Gießen teurer

Gießen (red). Aufgrund von Preissteigerungen im Lebensmittelbereich muss das Studentenwerk Gießen zum 1. September die Preise für einen Teil seines Speisenangebotes in Mensen und Cafeterien erhöhen. Die Einkaufspreise für häufig eingesetzte Artikel seien seit Jahresbeginn teilweise exorbitant gestiegen, heißt es als Begründung in einer Pressemitteilung. Mehl koste jetzt 38 Prozent mehr, Vollkorn-Spaghetti 46 Prozent und das Frittierfett für die bei den Studierenden äußerst beliebten Pommes 30 Prozent, Butter schlage gar mit 111 Prozent mehr zu Buche als vor Jahresfrist. Weitere Steigerungen seien durch die Lieferanten bereits angekündigt.

»Für Studierende belastend«

»Uns ist klar, dass die aktuellen Preissteigerungen in vielen Bereichen des Lebens für Studierende belastend sind. Daher haben wir versucht, Preisanpassungen, so lang es eben geht, zu vermeiden«, erklärte Geschäftsführer Ralf Stobbe. »Leider können wir die auch für uns stark gestiegenen Lebensmittel-Einkaufspreise sowie die neu erhobenen Energiekosten-Zuschläge unserer Lieferanten nicht mehr länger vollständig kompensieren und müssen sie teilweise an die Studierenden weitergeben. Wir tun das so moderat wie möglich, damit diese sich auch weiterhin täglich gut und günstig in der Mensa verpflegen können.«

Konkret bedeutet das: Die Festpreise für Beilagen und Desserts in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks steigen um jeweils 10 Cent. Eine Schale Kichererbsensalat, Ratatouillegemüse oder Schokopudding kostet dann zum Beispiel statt bislang 60 Cent 70 Cent. Pommes frites sind künftig für 80 Cent statt für bislang 70 Cent pro Schale zu haben und gebratene frische Champignons für 1,10 Euro statt für bislang einen Euro pro Schale.

Auch Pasta wird teurer

Die Preise für einen Teller Pasta steigen um jeweils 20 Cent - je nach gewählter Sauce kostet das Hauptgericht dann zwischen 2,20 und 2,40 Euro. Angepasst werden müssen auch die Preise für Salatbowls von 2,70 Euro auf 3,20 Euro und für Feel-good-Bowls von 3,20 Euro auf 3,80 Euro. Diese Preise gelten für Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Hochschule Fulda. Hochschulbedienstete und externe Gäste zahlen weitere Aufschläge auf die subventionierten Preise für Studenten.

Speisepläne mit Information zum tagesaktuellen Angebot und den Preisen sind über die mobil optimierte Website www.studentenwerk-giessen. de/speiseplaene abrufbar.

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