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Qualifizierte Begleitung auf letztem Weg

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Bei der Übergabe der Zertifikate: die Kursabsolventen mit Mitgliedern des Hospizvereins . Foto: Rönnig © Rönnig

13 Männer und Frauen haben einen Schulungskurs des Hospizvereins absolviert. Damit sind sie qualifiziert, schwerstkranke Menschen ehrenamtlich auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Gießen (red). Dreizehn Kursteilnehmer haben aus den Händen des Vorsitzenden des Hospiz-Vereins Gießen, Erwin Kuhn, die Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an dem Hospiz-Schulungskurs erhalten. Damit haben sich die Männer und Frauen qualifiziert, schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letztem Weg begleiten zu dürfen.

Theorie und Praxis

Der Kurs startete im September 2021 und umfasste 75 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Die 40 Praxiseinheiten wurden in enger Abstimmung mit den Kursteilnehmern und den Einrichtungen des Gießener Palliativnetzwerkes organisiert. Zu diesem Netzwerk zählen Pflegeheime, die Palliativstation des UKGM, das stationäre Hospiz Haus Samaria und die ambulante spezialisierte Palliativ-Versorgung (SAPV). Die Theorie vermitteln erfahrene Referenten und die Koordinatorinnen des Hospiz-Vereins. Die frisch gekürten ehrenamtlichen Mitarbeiter berichteten bei der Übergabe der Zertifikate von ihren Kurserlebnissen. Besonders hervorgehoben wurde die im Rahmen der Praktika gewonnene Erfahrung und das im theoretischen Unterricht gewonnene Rüstzeug für die anspruchsvolle, aber auch sinnstiftende ehrenamtliche Tätigkeit.

Auch bei den nun übernommenen Begleitungen sind die Ehrenamtlichen nicht auf sich alleine gestellt. Hier stehen ihnen die Koordinatorinnen des Hospiz-Vereins mit Rat und Tat zur Seite.

Im Internet unter: www.hospiz-verein-giessen.de.

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