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Ran an die Wand

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Der inklusive Klettercup im Gießener Kletterzentrum kann beginnen. © DAV

»climb2gether«: Die Inklusive Kletterserie wird in Gießen fortgesetzt. Nach dem Auftakt in Siegen geht es ab dem kommenden Samstag (5. März) in der Kletterhalle des Alpenvereins weiter.

Gießen (gt). Mit dem neuen AWO-Projekt »Sei dabei und ran an die Wand« will der hiesige Alpenverein nun noch mehr den sozialen Aspekt des Kletterns unterstützen. Gemeinsam mit den Kletterhallen der Sektionen Siegen, Marburg, Wetzlar und Frankfurt wurde der erste inklusive Klettercup Deutschlands (»climb2gether«) entwickelt.

In diesen fünf Hallen können Kletterfreunde ihre vertikalen Meter absolvieren und sich miteinander auf über 30 extra geschraubten Routen messen. Nach dem Auftakt seit Mitte Februar in Siegen geht es ab dem kommenden Samstag (5. März) in der Gießener Kletterhalle weiter.

Der inklusive Klettercup wird in jeder Halle vier Wochen lang angeboten. In Gießen läuft »climb2gether« bis einschließlich 3. April. Das Startgeld von 15 Euro wird einmalig für alle Hallen gezahlt und in einer der Hallen entrichtet. Dann erhält man ein Passwort, damit man sich bei Climbercontest einloggen kann über die Homepage https://climb2gether.de .

Bei dem Climbercontest werden auch die gekletterten Routen von den Teilnehmern selbstständig eingetragen.

Für den Modus »Ambitioniert« warten pro Halle fünf extra knifflige Routen der Schwierigkeitsgrade zwischen 8 bis 10 auf ihre Bezwinger. Es wird ausschließlich im Vorstieg geklettert. Punkte gibt es für einen Flash sowie für das Erreichen des Tops und der Zone. Nach dem Auslaufen des Klettercups Mitte Mai gibt es eine Gesamtwertung.

Der seit drei Jahren in der DAV-Sektion Gießen-Oberhessen bestehende Inklusive Klettertreff an jedem Donnerstag von 18 bis 20 Uhr ist offen für Menschen mit und ohne Behinderung. Die ausgebildeten Treff-Betreuer engagieren sich auch im Rahmen von »climb2gether«.

Gemeinsam mit dem von der Aktion Mensch unterstützten AWO-Projekt soll allen Interessierten die Teilhabe an dem Event ermöglicht werden. Dazu wurden etliche Materialien erstellt: Es gibt Informationen in Leichter Sprache, die Ausschreibung ist als Audiodatei abrufbar und Aushänge zu baulicher Barrierefreiheit.

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