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Reck und Balancierpfad können kommen

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Auf dem Sportplatz der Ludwig-Uhland-Schule konnten die Läufer ihre Runden drehen. © Spannagel

Gießen (jpa). Die Kinder des Integrativen Montessori-Kinderhauses und Familienzentrums St. Martin und deren Eltern sind zu einem Sponsorenlauf gestartet. Rund 4500 Euro sind dabei letzten Endes zusammengekommen, sodass nach Umbauarbeiten des Außenbereichs der Kindertagesstätte nun auch der letzte Feinschliff mit zum Budget passenden Balanciermöglichkeiten erfolgen kann - getreu dem Motto »Wir laufen für Balance«.

Das Prinzip ist altbekannt: »Vater, Mutter, Tante, Onkel, Oma und Opa«, so die Kinderhaus-Leiterin Mechtild von Nibelschütz, gaben im Vorfeld des Sponsorenlaufes an, dass sie pro Runde einen bestimmten Betrag spenden. Etwas Musik, schattige Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Getränke - mehr bedurfte es nicht, dass sich letztlich rund 50 junge und ältere Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen für den guten Zweck ins Zeug legten. Auf 160 Metern mühten sich mitunter sogar Eltern, deren Kinder das Kinderhaus gar nicht mehr besuchen. Den Sportplatz hatte freundlicherweise die unmittelbar in Montessori-Nachbarschaft befindliche Ludwig-Uhland-Schule zur Verfügung gestellt.

Der Sponsorenlauf reiht sich in ein traditionell gut funktionierendes Elternnetzwerk ein. »Nur wenn Eltern sich gut kennen, können sie sich auch gut akzeptieren«, erklärt von Niebelschütz. Zuvor hat es bereits gemeinsame Flohmärkte, Basketballspiele und Wandertouren gegeben. Eine hohe Präsenz, Organisations- und vor allem Laufbereitschaft hat nun auch zum Gelingen des Spendenlaufs beigetragen. Bereits nächsten Monat sollen von dem Geld ein Balancierpfad, Reckstangen und eventuell eine Boulderwand angeschafft werden.

Das Montessori-Kinderhaus wird damit seinen sanierten Außenbereich weiter aufwerten. In diesen sind bislang 200 000 Euro geflossen, wovon 50 000 Euro die Stadt und den Rest der Sozialdienst katholischer Frauen Gießen als Träger beisteuerten. Fußballtore für 1000 Euro hatte der Förderverein finanziert. Den gleichen Betrag hatte ein »engagierter Vater« bereits vor dem Sponsorenlauf gespendet, berichtet von Niebelschütz erfreut.

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