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Rollerfahrer im Visier des Verkehrsdienstes

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Gießen (red). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Gießen kontrollierten am Donnerstag im Gießener Stadtgebiet die Regeltreue von Verkehrsteilnehmern. Insbesondere nahmen sie Rollerfahrer ins Visier, überprüften deren Fahrtüchtigkeit und die Fahrtauglichkeit ihrer motorisierten Kleinkrafträder. Zwischen 7 und 13 Uhr wurden 14 Kleinkrafträder, drei Leichtkrafträder und ein Pkw kontrolliert.

Die Polizei ermittelt in zwei Fällen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, in zwei Fällen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und in einem Fall wegen des Verstoßes gegen das Betäubungmittelgesetz. Zudem stellten die Beamten sieben Mängelkarten, unter anderem wegen Ablauf der Hauptuntersuchung oder abgefahrener Reifen, aus.

Getunt

Auf zwei Gießener im Alter von 35 und 50 Jahren kommen Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu. Sie waren zudem mit getunten Rollern unterwegs: Der Test der beiden Bikes auf dem Rollenprüfstand brachte es auf über 70 Stundenkilometer bei erlaubten 45 km/h. Im Stadtgebiet stellten die Ordnungshüter zwei Rotlichtverstöße fest, die offenbar die Gefährung anderer Verkehrsteilnehmer zur Folge hatten. Auf die Pkw-Fahrer im Alter von 74 und 75 Jahren kommen nun ein Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Geldbuße in dreistelliger Höhe zu.

Einer Zivilstreife fiel ein Fußgänger auf, der einen Roller ohne Kennzeichen schob. Bei der Kontrolle fanden sie 18 Gramm Marihuana sowie ein nicht legales Pfefferspray. Die Ermittler leiteten ein Verfahren gegen den 18-Jährigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Waffengesetz ein. Der 21-Jähriger Fahrer eines LKR hatte ein Einhandmesser bei seiner Kontrolle dabei. Die Spezialisten stellten es sicher und leiteten ein Ordnungsverfahren ein.

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