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Salafistische Codes erkennen

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Gießen (red). Das Jugendbildungswerk und die Fachstelle für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (kurz DEXT) bieten aufgrund der großen Nachfrage erneut eine Veranstaltung zum Thema »Symbole und Codes in der salafistischen Szene erkennen« im Jugendzentrum Jokus, Ostanlage 25a, an. Der Workshop findet am Mittwoch 18. Mai, von 15 bis 18 Uhr statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und mit drei Stunden zur Verlängerung der Juleica anerkannt.

2020 fanden über 400 Straftaten im Bereich der religiösen Ideologien statt. Die allermeisten gehen auf das Konto von Islamisten/Salafisten (92 Prozent). Von Gewalttaten bis hin zu Mord zeigt das Tatspektrum, dass es nach wie vor eine Bedrohung durch den islamistischen/salafistischen Terrorismus in Deutschland gibt. Die Radikalisierung der Täter verläuft oft für das Umfeld unsichtbar und meist im digitalen Raum. Die Informationsveranstaltung stellt die ideologischen Grundlagen des Salafismus und die Verfassungsfeindlichkeit der Ideologie dar. Der Fokus liegt auf dem politischen und jihadistischen Salafismus sowie seinen ideologischen Grundlagen und Erscheinungsformen (z. B. Sprachcodes und Strukturen).

Informationen und Anmeldung im Internet unter www.jbw-giessen.de.

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