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Spendenübergabe vor dem Portal der Johanneskirche: Klaus Busch, Axel Pfeffer, Kantor Christoph Koerber, Eva Michel, Gregor Bein und Wolf-Dietrich Walker (von links).

Scheckübergabe für »Himmel hoch«

Gießen (rsa). Der 1893 erbaute Sakralbau Johanneskirche ist ein bauliches Wahrzeichen der Stadt und schon aufgrund seiner überragenden Größe majestätisch: Mit 72 Metern weist sie den höchsten Kirchturm der Stadt auf. Dunkle Grautöne dominieren die Außenmauern. In hellen Tönen erstrahlt dagegen das Innere nach der vor fünf Jahren abgeschlossenen Sanierung des Kirchenraumes.

Prof Gregor Bein, Präsident des Rotary-Clubs Gießen, schwärmte kürzlich von der »wunderschönen« Innenraumgestaltung. Was vor der Sanierung »furchtbar« ausgesehen habe, sei danach zu »einem Raum zum Wohlfühlen« geworden. Da fehle jetzt nur noch die Aufwertung durch eine neue Orgel. Die evangelische Johannes- und die evangelische Lukasgemeinde teilen sich die Kirche und feiern hier ihre Gottesdienste.

Dass die Orgel in die Jahre gekommen ist, berichtete der Anzeiger bereits mehrfach. In der Größenordnung von 800 000 Euro liegen die Kosten einer neuen Orgel, die während einer zehnjährigen Vorlaufzeit von den beiden Kirchengemeinden zum größten Teil aufgebracht werden müssen. Dazu wurde die Fundraising-Aktion »Himmel hoch« ins Leben gerufen.

Für dieses Projekt gab es nun einen vierstelligen Zuschuss vom Rotary-Club. Prof. Wolf-Dietrich Walker, Vizepräsident und Vorstand Hilfsfonds, hatte eine 3000-Euro-Spende angewiesen. Symbolisch wurde der Scheck vor dem Eingangsportal im Beisein von Kantor Christoph Koerber an zwei Vertreter der beiden Kirchengemeinden übergeben.

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