Schreinerei zieht von Gießen nach Linden um

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GIESSEN - (olz). Neue Wohnungen und Gewerbeflächen: Das Gewerbegebiet Leimenkauter Weg gehört zu den Bereichen in der Stadt, in denen in den nächsten Jahren baulich einiges passieren könnte. Anlass für die entsprechende Bebauungsplanung, mit der sich der Bauausschuss in der letzten Woche befasst hat, ist jedoch keinesfalls die bevorstehende Aufgabe der dort ansässigen Schreinerei Wallenfels.

Nach Leihgestern

"Wir ziehen mit unserem Betrieb nach Leihgestern", rückt Firmenchef Ralf Wallenfels eine fehlerhafte Angabe in einer Magistratsvorlage zum Bebauungsplan gerade. Über diese Vorlage hat die falsche Information auch den Weg in diese Zeitung gefunden. Noch ist das Bild im Leimenkauter Weg das gewohnte. Doch nach einem Eigentümerwechsel stehen in der Bebauung Veränderungen an. Der Magistrat hat eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Leimenkauter Weg" an den Start gebracht. Geeignet sei das Gebiet auch "durch die bevorstehende Aufgabe eines vorhandenen Schreinereibetriebs", heißt es in der Begründung der Magistratsvorlage.

Sechs Mitarbeiter

Davon kann jedoch keine Rede sein. "In Leihgestern ziehen wir in die Haingasse 23", berichtet vielmehr Wallenfels, der in seinem Betrieb sechs Mitarbeiter beschäftigt. Auch Bürgermeister Peter Neidel (CDU) hat in der Sitzung des Bauausschusses in der vergangenen Woche darauf verwiesen, dass die Tischlerei umzieht und nicht aufgibt. Es habe Irritationen in der Berichterstattung gegeben.

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