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Schulamt ist »Familienfreundlicher Arbeitgeber«

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Gütesiegel überreicht: Birgit Vogler und Schulamtsleiter Norbert Kissel erhalten die Auszeichnung von Innen-Staatssekretär Stefan Sauer (r.). Foto: Wißner © Wißner

Gießen (twi). Mit dem Gütesiegel »Familienfreundlicher Arbeitgeber« wurde während einer Feierstunde in der Landeshauptstadt Wiesbaden das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis ausgezeichnet.

Innen-Staatssekretär Stefan Sauer nahm die Verleihung an 59 Dienststellen und Verwaltungen, die sich um das Gütesiegel beworben und den Zertifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen hatten, vor. Die Auszeichnung wurde unter anderem in Gießen, Marburg und Wetzlar verliehen.

500 Euro erhalten

Schulamtsleiter Norbert Kissel und Birgit Vogler vom örtlichen Personalrat nahmen im Schloss Biebrich Urkunde und Auszeichnung aus den Händen Sauers entgegen. Verbunden ist diese Erstzertifizierung mit einem Verfügungsbetrag von 500 Euro.

»Bereits seit 2014 zeichnet das Land Hessen Dienststellen und Hochschulen mit dem Gütesiegel ›Familienfreundlicher Arbeitgeber‹ aus, um im Wettbewerb um die besten Köpfe in Hessen attraktiv bleiben. Das Gütesiegel ist das sichtbare Zeichen, dass immer mehr Dienststellen rücksichts- und verständnisvoll auf die persönlichen Umstände ihrer Mitarbeiterschaft eingehen. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass heute weitere 59 Dienststellen und Verwaltungen mit diesem Qualitätsmerkmal entsprechende Standards für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren und damit die Verwaltungen als attraktiven Arbeitgeber künftig repräsentieren können«, so Sauer. Bisher wurden mehr als 370 Dienststellen und Verwaltungen mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.

Arbeitszeit flexibler gestalten

»Zu den gesetzten Zielen gehört zunächst der große Bereich der flexibleren Gestaltung der Arbeitszeit. Corona hat diesbezüglich einen wahren Quantensprung ausgelöst. Die Umstellung war - wie in anderen Bereichen auch - aufgrund der fehlenden Vorlaufzeit und Erfahrung zu Beginn recht anstrengend, hat sich danach aber bestens bewährt. Wir wollen auch weiterhin beide Möglichkeiten nutzen, sowohl im Büro als auch Zuhause arbeiten zu können. Zum anderen wird es darum gehen, im Rahmen der Landesvorgaben eine Dienstvereinbarung gemeinsam zu erarbeiten, die die Arbeitszeit flexibler und familienfreundlicher regelt«, so Kissel. Dieser nennt als weitere Punkte auch die Gesundheitsförderung sowie die Möglichkeit für die Mitarbeiter, bei der Bewältigung des Alltagslebens Hilfe zu erhalten. »Neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen sehe ich auch die Möglichkeit, die Attraktivität des Arbeitsplatzes Schulamt mit seinen unterschiedlichen Berufsgruppen in der Außenwirkung zu erhöhen und damit bei Stellenausschreibungen eine höhere Bewerbertransparenz zu erzielen«, so der Schulamtsleiter.

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