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Schutz vor Kopfverletzungen

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Gießen (red). Das Tragen eines Fahrradhelms schützt den Kopf bei Stürzen vor Verletzungen. »Gerade für Kinder ist ein Kopfschutz beim Fahrradfahren sehr wichtig, denn durch mangelnde Fahrerfahrung sind sie besonders gefährdet«, rät Stefan Wingenbach, Experte für technischen Verbraucherschutz beim Regierungspräsidium Gießen (RP). Dieses ist sowohl in Geschäften als auch im Internet kontrollierend tätig, damit nur sichere Helme in den Handel gelangen.

Um sicherzustellen, dass Fahrradhelme die hohen technischen Ansprüche erfüllen, müssen sie die harmonisierte Europäische Norm EN 1078 erfüllen, heißt es in einer Pressemitteilung des RP. Zusätzlich muss die CE-Kennzeichnung gut sichtbar angebracht sein.

Beim Kauf des Helms ist unbedingt darauf zu achten, dass eine Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache beiliegt. »In dieser müssen mindestens der Name des Herstellers mit vollständiger Anschrift, die Modellbezeichnung, die Größe, das Gewicht, das Herstellungsjahr sowie ein Warnhinweis für Kinder im Zusammenhang mit Kletteraktivitäten aufgeführt sein«, erläutert der RP-Experte. Auch eine Erklärung, dass Helme nicht durch Zusätze oder auch Entfernung von Originalteilen verändert werden sollten, darf dort nicht fehlen. »Vor dem Kauf eines Fahrradschutzhelmes sollten Sie auf jeden Fall mehrere Modelle ausprobieren, um festzustellen, welches Modell Ihnen individuell am besten passt.«

Nach dem Kauf gibt es einen weiteren Sicherheitsaspekt zu beachten, denn Fahrradhelme unterliegen einem Alterungsprozess. Deshalb muss in jedem Helm das Quartal und Jahr der Herstellung angegeben sein. Nach Ablauf der dort festgesetzten Gebrauchsdauer dürfen sie nicht mehr benutzt werden. Nach einem Sturz hat der Helm ebenfalls ausgedient und sollte sofort ausgetauscht werden, rät Stefan Wingenbach.

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