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Schutz vor Schimmelbildung

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Nicht immer ist Schimmel direkt schwarz: An Zimmerdecken kann er sich während der Heizperiode leicht bilden. © dpa-Themendienst

(akz-o). Menschen empfinden Holz meist als angenehm, die Erfahrung in mit Holzfaser gedämmten Häusern beschreiben die meisten von uns als wohlig und warm. Zudem bietet die Naturfaser, die aus unbehandeltem Nadelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt wird, bauphysikalisch viele Vorteile und trägt zur Wohngesundheit bei.

Das Forschungsprojekt HOMERA (Holz, Mensch, Raum) fasst unterschiedliche Studien zusammen, die den Einfluss von Holz auf das Raumklima und damit auf das Wohlbefinden des Menschen untersuchen. Die Ergebnisse sind durchweg positiv: Unter anderem sorgen Holz und holzbasierte Produkte demnach für eine gute Raumluftqualität. Dies lässt sich auch auf Holzfaser-Dämmstoffe übertragen. Wie ihr Rohstoff Holz geben sie keine schädlichen Emissionen ab, da bei der Produktion auf bedenkliche Zusatzstoffe verzichtet wird. Die Diffusionsoffenheit macht Holzfaser-Dämmstoffe zudem zu natürlichen Feuchtigkeitsregulatoren. Sie halten die Konstruktion des Hauses trocken und schützen vor Schimmelbildung. Damit tragen sie maßgeblich zu einem gesunden Wohnklima bei.

Raumluftqualität

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen punkten im Hinblick auf das Klima - und zwar in der gesamten Wertschöpfungskette, von Entstehung über Fertigung und Dämmleistung bis hin zur Entsorgung. Nachhaltige Forstwirtschaft achtet darauf, dem Wald nicht mehr Holz zu entnehmen als nachwächst. Für Holzfaser-Dämmstoffe kommt in erster Linie sogenanntes »Durchforstungsholz« zum Einsatz, das auf diese Weise ökologisch sinnvoll verwendet wird. Denn der im Holz gespeicherte Kohlenstoff bleibt, einmal im Dämmstoff verarbeitet und verbaut, auf Lebenszeit in der Dämmung gebunden. Bei der Fassade eines typischen Einfamilienhauses von 180 Quadratmetern sind das bei einer zehn Zentimeter dicken Holzfaser-Dämmung über 5700 Kilogramm. Das entspricht etwa der Menge, die ein Kleinwagen auf einer Strecke von rund 52 000 Kilometern ausstößt.

Bewohner können auch einen Menge Energie sparen

Dank ihrer hervorragenden Dämmleistung sorgt eine Fassadendämmung aus Holzfasern im Winter für warme Wände und schafft so ein gemütliches Zuhause. Gleichzeitig können die Bewohner eine Menge Energie und damit Heizkosten einsparen. Ein wichtiger Aspekt, nicht nur, damit jeder Einzelne seine persönliche CO2-Bilanz verbessern kann, sondern auch hinsichtlich der Klimaschutzziele der Bundesregierung.

Auch in Gebäuden können sich Schimmelpilze ansiedeln. Ursachen für Schimmel in Innenräumen ist hohe Feuchtigkeit. Diese kann zurückzuführen sein auf Kondenswasser, unzureichende Lüftung oder noch vorhandene Baufeuchte. Die Folgen des Schimmelbefalls in Gebäuden reichen von der Zerstörung einzelner Bauteile (z. B. Fensterrahmen aus Holz),[14] über den Befall von Gebrauchsgegenständen bis hin zur gesundheitlichen Belastung der Bewohner. Bei Personen, die auf Schimmel allergisch reagieren, kann ein längerer Aufenthalt in schimmelbefallenen Räumen zu allergischen Reaktionen führen.

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