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Senioren-Oktoberfest beliebt

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Von: Rüdiger Schäfer

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Für den Auftritt der Jugend- und Volkstanzgruppe Salzböden gibt es viel Beifall. Foto: Schäfer © Schäfer

Beim Oktoberfest für Senioren erwartete die Gäste bei einem Eintritt von acht Euro ein herzhafter Snack für den Magen und ansonsten ein Nachmittag voller Musik, Tanz, Spaß und Geselligkeit.

Gießen . »Ozapft is« hieß es am Samstagnachmittag zwar nicht bei der Eröffnung des Senioren-Oktoberfestes in der Kongresshalle. Doch dies tat der Stimmung und guten Laune an den fast voll besetzten Tischen keinen Abtrag. Zumal Gießens Schlammbeiser Peter Meilinger die Gäste mit launigen Worten begrüßte. »Ist es nicht fantastisch?« fragte er in die Runde.

»Das Wetter ist schön und wir können endlich wieder einmal zusammen feiern.« Die Stadt hatte alle Gießener Bürger ab 60 Jahren als Auftakt einer Veranstaltungsreihe zur ersten öffentlichen Seniorenfeier im Jahr 2022 eingeladen. Sie ließ in diesem Jahr nach einer längeren durch Corona bedingten Pause die Tradition der »großen« Senioren-Events wieder aufleben.

Das traditionelle Oktoberfest machte den Anfang. Die Gäste erwartete bei einem Eintritt von acht Euro ein herzhafter Snack für den Magen und ansonsten ein Nachmittag voller Musik, Tanz, Spaß und Geselligkeit. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Stefan und Markus Müller mit ihrer Band »Nobody is perfect« mit Unterhaltungsmelodien sowie der Blasmusikformation »BlechBRAND« mit »zünftiger Musi«. Viel Beifall bekam auch die Jugend- und Volkstanzgruppe Salzböden für ihren Bühnenauftritt.

Meilinger, bekannt auch als Stadtführer, trat in seinen verschiedenen historischen Kostümen auf. Den Vogel schoss ein ganz luftiges Outfit ab. »Mit diesem Badeanzug von 1907 bin ich für eine Filmaufnahme in die Lahn gesprunge«, erzählte er. Der Erlös des gedrehten Filmes, der am 4. November im Rathaus vorgestellt wird, kommt dem Gießener Hospiz zugute. Ines Müller, Leiterin des Stadtbüro für Soziales, dem auch das Seniorenbüro angeschlossen ist, sagte: »Die Lebensqualität im Alter hängt im großen Maße davon ab, ob das Älterwerden in einer vertrauten Umgebung möglich ist.« Das Miteinander und auch das Füreinander sei im Leben wichtig. »Ein anderer Punkt, der aus dem täglichen Leben gar nicht mehr wegzudenken ist: Alleine geht es. Doch gemeinsam geht es besser.« Die Stadt tue alles dafür, dies zu fördern. Die hohe Resonanz auf das städtische Bemühen mit einem ganzen Reigen von Veranstaltungen freue sie. Die Vortragsreihe »Älter werden in Gießen« sei mit einer großen Zahl unterschiedlicher Themen besetzt und von Oktober bis August nächsten Jahres monatlich in der Kongresshalle terminiert. Die zur Veranstaltung eingeladenen Ehrenamtlichen vom Ehrenamt begrüßte Müller insbesondere. Anne Nauman, die die Senioren-Veranstaltung organisiert hatte, stellte sich als personelle Verstärkung des Seniorenbüros vor. Ehrenamtliches Magistratsmitglied Dorothé Küster richtete Grußworte an die Senioren.

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