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Sicherheit gut, Sauberkeit im Ort eher nicht

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Gießen (red). Wie fühlen sich die Wiesecker in ihrem Stadtteil? Sind sie zufrieden? Das wollte der Ortsverband der CDU wissen und startete an einem Infostand am Edeka-Markt eine Befragung. 57 Bürger beteiligten sich an der Aktion, die unter der Leitung des Ortsverbandsvorsitzenden und Ortsvorstehers Michael Oswald stand. Bei dem Kurzinterview gaben 94 Prozent der Bürger an, gerne in Wieseck zu leben, sicher fühlen sich 88 Prozent im Stadtteil.

Wenig Mülleimer

Bei der Sauberkeit schieden sich allerdings die Geister: 40 Prozent empfinden Wieseck als sauber genug, 35 Prozent der Einwohner als zu dreckig. Es gäbe zu wenig Mülleimer, lautete die Kritik. Letzteres sei besonders am Gelände der TSG Wieseck der Fall und auf Spazierwegen, wo Hundebesitzer Schwierigkeiten haben, die Kotbeutel zu entsorgen. Fast 72 Prozent empfinden die Einkaufsmöglichkeiten in Wieseck als ausreichend. Mit dem Auto fahren nur 42 Prozent der Befragten gerne durch den Ort, 32 Prozent eher nicht. Einen kleinen Überhang bei den Nein-Stimmen gab es bei der Frage »Fühlen sie sich als Radfahrer in Wieseck sicher«: 29,8 Prozent nein; 28 Prozent ja. Die Umwidmung der Philosophenstraße in eine Fahrradstraße begrüßen nur zwölf Prozent. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Landtagskandidat Frederik Bouffier war ebenfalls vor Ort und erklärte, dass die CDU offensichtlich den Wunsch der Wiesecker Bevölkerung richtig eingeschätzt und deswegen im Stadtparlament gegen diese Umwidmung gestimmt habe. Die Fahrradstraße werde nun dennoch auf Wunsch der Links-Grünen- Stadtregierung kommen.

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