Sie repräsentiert ein Lebensgefühl

Zwölf Jahre Oberbürgermeisterin - das hat ja schon fast Merkel-Dimensionen. Ich ziehe den Hut vor Menschen, die sich - jedweder Couleur - für ihre Kommune, ihre Region, ihre Stadt… politisch engagieren. Man kann es irgendwie keinem Recht machen und darf dennoch gestalten, Zeichen setzen, Perspektiven geben. Dietlind Grabe-Bolz stand für »100 Prozent Gießen«.

Das hat sie mit jeder Faser bewiesen. Ich war aus meiner BID-Funktion heraus nicht mit allen Punkten auf einer Linie, vor allem nicht in einem. Aber ich war unter anderem beeindruckt, mit welcher Leidenschaft unsere OB mit vielen Mitstreitern damals Weitsicht gezeigt und gegen das geplante FOC in Pohlheim gekämpft hat. Sie repräsentiert auch ein Lebensgefühl: das »Gießener Lebensgefühl«, das von Lebensfreude und Vielfalt geprägt ist. Sie gab Gießen dieses sympathische Gesicht. Persönlich war es eine echte Freude, mit ihr - der ausgebildeten Musikerin - und unseren »Drei-Stimmen« vor einigen Jahren eine Benefiz-Weihnachts-CD zur Unterstützung der »Duchenne-Muskeldystrophie-Projekte« aufgenommen zu haben. Ich werde sie in den nächsten Tagen wieder einmal auflegen - und ihr dabei alles erdenklich Schöne für ihre Zukunft mit ihrer großen Familie wünschen.

Heinz-Jörg Ebert Vorsitzender BID Seltersweg

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