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Spannende Rennen im Kleinformat

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Nervenaufreibend geht es im »neustädter« auf dem anspruchsvollen Kurs zu. Foto: Jung © Jung

Aus der ersten Etage war das Rennen am besten zu verfolgen, schließlich waren auf der technisch neuesten digitalen Bahn der Firma Carrera sechs Fahrer gleichzeitig vier Fahrspuren unterwegs.

Gießen (kg). »Gerast« wurde im »neustädter« bei der »Stadtmeisterschaft auf der digitalen Autorennbahn« einige Stunden. Aus der ersten Etage war das Rennen am besten zu verfolgen, schließlich waren auf der technisch neuesten digitalen Bahn der Firma Carrera sechs Fahrer gleichzeitig auf zwei bis vier Fahrspuren unterwegs. Jeder konnte seine Daumen und seine Geschicklichkeit beim Fahren unter Beweis stellen und zunächst einige Testrunden fahren. Zum Einsatz kam zudem die aktuelle Steuerungstechnik.

Schon am Freitag fanden sich Interessierte ein, um die über 60 Meter lange Bahn zu testen und zu sehen, wie die kleinen Flitzer beim Sprint und beim Bremsen reagieren. Möglich ist auf der Bahn schneller Spurwechsel durch die digitale Technik. Auch interessant: Die Rennwagen sind mit vorbildähnlichen Tankfunktionen ausgestattet, das heißt, die Fahrer müssen während des Rennens Stopps in der Boxengasse einplanen.

Gerade die Tankstopps machten den Gießen Cup zu einem nervenaufreibenden Spaß für jede Altersklasse. Die längeren Finalläufe dauerten bis zu 25 Minuten an und erwiesen sich sowohl für die Fahrer als auch die Zuschauer schweißtreibend. Um den Finallauf zu erschweren, kam eine Schikane hinzu: Ein Hindernisfahrzeug tauchte auf der Rennstrecke auf und so gab es noch einen Ticken mehr Spannung, weil damit an das fahrerische Können eine Steigerung geknüpft war.

Spannend war das Rennen, das die Bastler Zentrale Lonthoff in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Carrera und der Werbegemeinschaft »neustädter« aus dem Center veranstalteten, bis zum Schluss. 40 Fahrer nahmen teil, die Zuschauer standen an der Strecke und feuerten sie an. Sieger wurde Florian Sedlak, gefolgt von Patrik Biedenkapp und Jonathan Laux. Den vierten Rang erreichte Malte Boman, Platz fünf Anton Werner und Jens Kohl Platz sechs.

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