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SPD unterstützt Wohnungslose der »Brücke«

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Gießen (red). Die SPD-Stadtverordnetenfraktion war zu Besuch beim Diakonischen Werk Gießen, um sich über die Arbeit der »Brücke« und aktuelle Herausforderungen der Wohnungslosenhilfe zu informieren. Jeden Tag betreut die Brücke 60 bis 80 Wohnungslose, versorgt sie mit Essen, stellt medizinische Versorgung sicher und Sanitärräume zur Verfügung. Gerade in der kalten Jahreszeit laufen die Kapazitäten oftmals voll und Corona stellt eine zusätzliche Herausforderungen dar.

Mit ihrem »Housing First«-Ansatz versucht die Brücke den Kreislauf zu durchbrechen, der es Wohnungslosen erschwert eine Wohnung und Arbeit zu finden. In enger Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wohnbau Gießen GmbH werden Wohnungslose begleitet und schrittweise wieder an ein dauerhaftes Leben in einer Wohnung mit eigenem Mietvertrag herangeführt. »Die Brücke ist zu einer festen Institution in der Stadt Gießen geworden. Ihr innovativer ›Housing First’-Ansatz hat bundesweite Strahlkraft«, so der Fraktionsvorsitzende Christopher Nübel.

Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten in der Dammstraße läuft im März aus und die »Brücke« sucht dringend Ersatz in der Innenstadt. »Die SPD wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun, damit die ›Brücke‹ weiterhin ihre Arbeit am Laufen halten kann«, betont die neue Landtagsabgeordnete Nina Heidt-Sommer.

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