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Stapelweise Salate kommen am UKGM an.

Speisen für Spende in Winterpause zubereitet

Gießen (fley). Lebensmittelverschwendung ist im Alltag ein weit verbreitetes Thema, auch für den Salatanbieter »Tom & Sally’s« in der Bleichstraße. Damit die übrig gebliebenen Zutaten während der betrieblichen Weihnachtsferien nicht in die Tonne wandern, beschloss das Team kurzerhand, die Reste zu verarbeiten. »Das war eine Idee von Jan Bäcker, unserem Filialleiter hier in Gießen.

Er kam auf die Idee, in diesem Jahr die Salate an das Uniklinikum zu liefern«, schildert Inhaber Tobias Voigt. Aus den Zutaten wurden insgesamt 202 Salate, 28 gefüllte Ofenkartoffeln und 50 Desserts zubereitet, sehr zur Freude der Belegschaft der Corona-Stationen des UKGM, denen die Speisen nun überbracht wurden.

»Ich persönlich handhabe das seit Jahren so, dass wir übrig gebliebene Zutaten verarbeiten und dann meist an die Obdachlosenheime spenden. In diesem Jahr aber lag unser Fokus auf den Leuten, die richtig reinhauen«, ergänzt Voigt. Bereits im ersten Lockdown hatte die Salatbar gemeinsam mit »Pizza Wolke« Salate an die Klinik geliefert. »Ich will keine Lebensmittel wegschmeißen, und deswegen haben wir die restlichen Sachen verarbeitet, obwohl wir inzwischen in der Winterpause sind«, erklärt Voigt.

Die Verantwortlichen des Uniklinikums zeigten sich dankbar für die gesunde Spende. »Über die 250 Salate, dazu noch Ofenkartoffeln und Nachtisch, haben sich die Pflegekräfte aller Covid-Stationen am Gießener Uniklinikum gefreut. Die Mitarbeiter von ›Tom & Sally’s‹ kamen mit 17 Kisten, um den Mitarbeitenden Danke zu sagen und eine Freude zu machen. Das ist gelungen, und geschmeckt hat es auch, wie hinterher zu erfahren war«, schildert Pressesprecherin Christine Bode.

Das Klinikum dankt allen Spendern, die im zweiten Corona-Jahr mit den unterschiedlichsten Aufmerksamkeiten den Pflegenden ihre Wertschätzung gezeigt haben. »Und dabei ist es nicht die Größe des Geschenks, die zählt, sondern die Geste, die gut tut und zum Durchhalten in diesem Pandemiemarathon beiträgt«, unterstreicht Bode.

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