Stadt Gießen bereitet sich auf mögliche Evakuierung vor

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GIESSEN - Klar ist bislang bloß: Bei Voruntersuchungen auf dem auf dem Gelände hinter der Neuen Post in der Bahnhofstraße, auf dem eine Fahrradabstellanlage entstehen soll, hat man bei Voruntersuchungen 16 Anomalien gefunden. Nagel? Dose? Weltkriegsbombe? Diese Frage ist noch völlig offen. Um sie zu beantworten, beginnt die Stadt am Montag mit entsprechenden Untersuchungen, die bis Dienstag laufen.

Sollte ein Sprengkörper gefunden werden, dann "würden zahlreiche Menschen an diesem Tag für eine gewisse Zeit ihre Wohnungen verlassen müssen. Geschäfte müssten schließen, Kliniken und Altenheime in einem gewissen Umkreis müssten Vorkehrungen zum Schutz der Patienten treffen", informiert Claudia Boje. Auch wenn es bislang nur 16 Verdachtspunkte gebe, bitte der Magistrat dennoch alle Bürger, Vorsorge zu treffen, führt die Sprecherin aus. Alle vorliegenden Informationen - auch zu den Evakuierungsradien - hat die Stadt auf ihrer Internetseite www.giessen.de zusammengefasst. Unter der Nummer 306-1111 ist zudem ab Montag eine Telefonhotline zu erreichen.

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