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»Startschuss für zukunftsorientierte Nachnutzung«

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Baurecht gesichert: David Szegedi, Gerda Weigel-Greilich und Frank-Tilo Becher (von links) beim Vertragsabschluss. © Stadt Gießen

Gießen (red). Der Durchführungsvertrag für den Bau der Hessischen Lehrkräfteakademie in Gießen ist unterzeichnet worden. Mit den Unterschriften von Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher, Stadträtin Gerda Weigel-Greilich und Bauherr David Szegedi als Geschäftsführer der Mittelhessen Wohnen sei damit der »Startschuss für eine zukunftsorientierte Nachnutzung der ehemaligen Güterbahnhofs-Flächen gefallen«, teilt die Stadt mit.

Mit dem Vertrag sei auch die letzte Voraussetzung erfüllt worden, um in der Stadtverordnetenversammlung mit dem Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes »Am Güterbahnhof II« das Baurecht sichern zu können.

»Wir sichern nicht nur die erfreuliche Ansiedlung der Lehrkräfteakademie. Wir schaffen auch die Voraussetzung dafür, dass die Lahnstraße direkt mit einer Fußgängerunterführung an den Bahnhof angebunden werden kann«, erklären Becher und Weigel-Greilich. Auch Szegedi begrüßt den »gelungenen baulichen Abschluss des Güterbahnhofareals« sowie den Bau der Personenunterführung.

Seit fast zehn Jahren strebt die Stadt Gießen an, im südlichen Teil des Güterbahnhofareals einen Busbahnhof einzurichten und die Fußgängerunterführung zur Lahnstraße hin zu verlängern (der Anzeiger berichtete mehrfach). Der Busbahnhof soll Fernbusse und örtliche Linien aufnehmen und damit den ÖPNV optimieren. Für eine erfolgreiche Nachfolgenutzung sei es von Beginn an erforderlich gewesen, möglichst frühzeitig ein kooperatives Vorgehen von Stadt, Grundstückseigentümer und der Deutschen Bahn anzustreben. Durch ein gesichertes Planungsrecht sollen »sowohl die Nutzungsinteressen der Stadt und die Nachbarbelange der Bahn, aber auch die Möglichkeiten sowie Erforderlichkeiten für ergänzende private Investitionen ausreichend berücksichtigt werden«.

Der Vertrag regelt die Pflichten der Stadt und des Investors für den Bau der Hessischen Lehrkräfteakademie und zur Absicherung eines erst später erfolgenden Baus der verlängerten Personenunterführung. »Um zu vermeiden, dass durch den zeitnahen Bau der Lehrkräfteakademie der zukünftige Ausbau der Bahnhofsunterführung beeinträchtigt wird, wurde in einer Machbarkeitsstudie untersucht, ob und wie später die Baustelle der Unterführungsverlängerung eingerichtet und betrieben werden könnte«, heißt es weiter. Durch den Bau des Ausgangs innerhalb des Akademiegebäudes werde diese schon wesentlich vorangetrieben.

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