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Steinmeier: »Grüßen Sie mir Gießen«

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Informierte in Berlin über seine Arbeit: Das Team von Wildwasser. Foto: Wildwasser © Wildwasser

Der Verein Wildwasser aus Gießen stellt beim Bürgerfest des Bundespräsidenten seine Arbeit vor

Gießen (bcz). Rund 10 000 Besucher kamen in diesem Jahr zum Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier Ende August in die Gartenanlage des Schlosses Bellevue in Berlin. Mitten unter ihnen war eine zehnköpfige Gruppe des Vereins Wildwasser Gießen. Doch sie kamen nicht als einfache Besucher, denn sie gehörten zu den 30 ausgewählten Organisationen, die ihre Arbeit einem breiten Publikum vorstellen konnten. Und so stand der regionale Verein Wildwasser in unmittelbarerer Nähe zu überregionalen Institutionen wie dem Malteser Hilfsdienst oder der Deutschen Stiftung Organtransplantation. »Es war eine große Ehre für uns beim Bürgerfest des Bundespräsidenten dabei zu sein, zumal wir keine deutschlandweite Organisation sind«, sagte Barbara Behnen vom Verein Wildwasser.

Der Tag war ausgefüllt mit vielen Begegnungen, Informationen und Netzwerken. Der Hintergrund zu dieser Einladung liegt jedoch schon einige Jahre zurück: 2019 besuchte Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten, die Alfred und Margarete Schulz-Stiftung, da sie mit deren Geschäftsführerin Beate Schott seit ihrem Studium in Gießen befreundet ist. Anlässlich dieses Besuchs wurden ihr lokale Projekte vorgestellt, die die Stiftung unterstützt. »Obwohl unsere jüngste Begegnung nun schon einige Jahre zurückliegt, konnte sie sich noch sehr gut an unser Gespräch erinnern, so dass wir dies nun als eine Art Gegeneinladung gesehen haben«, sagte Behnen dazu. Ursprünglich war das Fest für zwei Tage, Freitag und Samstag, konzipiert, jedoch aufgrund von amtlichen Unwetterwarnungen wurde der erste Tag abgesagt.

Büdenbender und Frank-Walter Steinmeier haben in Gießen ihr Jurastudium absolviert und pflegen nach wie vor private Kontakte hier in die Region. Bei seinem Rundgang sah Steinmeier den Stand von Wildwasser Gießen, hob seinen Arm und rief«: Grüßen Sie mir Gießen«, erzählte Behnen, die gemeinsam mit ihrem Team sehr ereignisreiche Tage in der Bundeshauptstadt verbrachten.

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