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» Stoppt die Kohlebagger«

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Mit Gitarrenklängen und Protestgesang mahnten die Umweltaktivisten auf dem Kirchenplatz. Foto: Jung © Jung

Gießen (kg). In Lützerath gingen 2000 Menschen auf die Straße und stellten sich schützend vor das bedrohte Dorf am Tagebau Garzweiler. Auf dem Kirchenplatz in Gießen hingegen versammelten sich nur fünf Greenpeace Aktivistinnen zu einer Mahnwache und kündigten in einem Lied an: »Wir woll’n was für die Zukunft tun. Für den Kohleausstieg ist’s Zeit!« Mit Transparenten »Stop Kohle« und Schildern wie »Wenn hier Kohle wäre, RWE würde baggern« machten sie auf dem Pflaster am Rande vom Wochenmarkt ihren Protest deutlich.

»Es fällt wieder mal ein Dorf. Stoppt die Kohlebagger dort«, sangen die Frauen in ihren grünen Jacken am kleinen Stand. »Für 1,5 Grad muss die Kohle unter Lützerath im Boden bleiben! Die Landesregierung muss mit RWE ein Räumungsmoratorium für Lützerath vereinbaren. Wir wollen Gespräche für eine friedliche Lösung«. Das sind die Forderungen von Greenpeace. Die Braunkohle unter Lützerath werde auch in der aktuellen Krisensituation nicht benötigt, sagt die Umweltorganisation.

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