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Studierende stellen Film vor

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Gießen (red). Anhänglichkeit an den lokalen Fußballverein ist weit verbreitet. So natürlich auch in Frankfurt. Woraus entsteht so ein Zugehörigkeitsgefühl? Was gibt es dem Einzelnen? Und auf welche Proben stellt es die Fußballleidenschaft deutsch-jüdischer Fans, dass Eintracht Frankfurt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten jüdische Sportler sowie Sportfunktionäre ausschloss und von 1955 bis 1970 den ehemaligen Eintracht-Nationalspieler und SS-Mann Rudolf Gramlich zu ihrem Vereinspräsidenten machte?

Diesem Thema geht der neue Film aus dem Studiengang Fachjournalistik Geschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) nach. Vier Masterstudierende erzählen in ihrer Dokumentation »Dem Verein verzeiht man, dem Land nicht. Jüdische Fußballfans in Frankfurt«, welche Rolle der Fußball im Leben einiger jüdischer Frankfurterinnen und Frankfurter spielt.

Die Premiere des Films findet statt am heutigen Dienstag, 12. April, ab 19 Uhr im Kinocenter in der Bahnhofstraße 34. Der Eintritt ist frei. Masken sind zu tragen und Abstand ist einzuhalten. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit den Studierenden und den Protagonisten des Films.

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