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Stürmische »Antonia«

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Viel zu tun für Gartenamtsmitarbeiter und Feuerwehr, wie hier beim Umlegen einer Weide im Stadtpark. © Schäfer

Heftige Böen, Blitz und Donner und damit viel Arbeit für die Feuerwehr und Gartenamtsmitarbeiter brachte in der vergangenen Nacht das neue Sturmtief Antonio auch im Stadtgebiet.

Gießen (rsa). Auch das neue Sturmtief »Antonia«, das in der Nacht von Sonntag auf Montag mit Blitz und Donner über das Stadtgebiet fegte, bescherte der Berufsfeuerwehr in der Nacht einiges an Arbeit.

So musste im unteren, unbebauten Bereich der Rudolf-Diesel-Straße zwischen 4.30 und 5 Uhr ein auf die Fahrbahn gekrachter Baum so zerkleinert werden, dass vorerst der Stammabschnitt und das Geäst für Autos und Radfahrer sowie Fußgänger keine Gefahr mehr darstellten. Der Baum aus einem bewaldeten Bereich hatte beim Umstürzen über die Lärmschutzwand diese beschädigt. Die restlichen Arbeiten mussten im Laufe des Montags Arbeitskräfte des Gartenamtes verrichten. Ihre Einsatztruppe war auch in der Johannesstraße gefordert.

Doch zuvor hatte sie am Vormittag noch reichlich im Stadtpark Wieseckaue zu tun. Hier hatte die Berufsfeuerwehr am Samstag bereits einen Abschnitt eines Weges in der Nähe der Neuen Teiche für Durchgang und -fahrt gesperrt, weil ein Baum sich bis knapp über den Weg gesenkt hatte. Am Montagmorgen war er beim Eintreffen des Gartenamtes bereits auf den Weg gefallen. Der Stamm war einer von fünf Hauptstämmen einer etwa 50 Jahre alten Weide. Ein hinterer Stamm war abgebrochen und hatte den Wurzelteller gespalten, sodass die restlichen Stämme keine Standsicherheit mehr hatten und auch gefällt werden mussten.

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