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Super Wetter sorgt für tolle Freibadsaison

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Gießen (red). 154 Öffnungstage, 21 davon mit Höchsttemperaturen von 30 Grad oder mehr - »2022 war ein außergewöhnlicher Freibadsommer«, bilanzieren die Stadtwerke Gießen (SWG). Das spiegele sich auch in den Besucherzahlen wider, die die Gießener Bäder verzeichnen konnten. Rund 161 000 Menschen nutzten demnach das Angebot, sich in einem der drei Freibäder Abkühlung zu verschaffen und angenehme Stunden zu verbringen.

Allein ins Freibad Ringallee, das am 25. September seine Pforten für 2022 schließt, kamen 123 000 Frauen, Männer und Kinder. »Damit toppt diese Saison das Spitzenjahr 2019. Nach zwei Jahren Corona-Einbruch können wir wieder eine wirklich positive Bilanz ziehen«, erklärt Uwe Volbrecht, Leiter der Gießener Bäder, zum nahenden Ende der Saison.

»Schleppender Beginn«

Natürlich habe das gute Wetter die entscheidende Rolle gespielt, »aber das stellte sich erst vergleichsweise spät ein«. Speziell zum Auftakt der Freibadzeit war es sogar eher kühl - vor allem in den Nächten. Und das wiederum habe zu einem »sehr schleppenden Beginn der Saison« geführt. Denn weil schon damals gegolten habe, Energie und vor allem Erdgas einzusparen, haben die Verantwortlichen der Gießener Bäder beschlossen, das Wasser im Freibad Ringallee ab dem 2. Juli nicht mehr zu beheizen. »Als es dann richtig warm wurde, war das gar kein Problem mehr. Aber anfänglich konnten wir aufgrund der nicht gerade hochsommerlichen Verhältnisse nur echte Freibadfans anlocken«, erinnert sich Uwe Volbrecht.

Am 17. Juli luden die SWG zum »Spiel’ Dein Spiel-City Day« ins Freibad Ringallee ein. Viele Vereine aus Gießen und der Region, »Ichmaels Zirkusscheune« sowie Profis der Gießener Bäder stellten dabei 13 bisweilen exotische Sportarten vor - etwa Poledance, Floorball oder Aqua-Zumba. Wie in den Vorjahren machten zahlreiche große und kleine Besucherinnen und Besucher von dieser Möglichkeit Gebrauch, unverbindlich einen Sport auszuprobieren, der weniger bekannt ist.

Energieintensive Wellnesslandschaft

Ab Montag, 26. September, öffnet das Hallenbad Ringallee wieder zu den üblichen Zeiten für den öffentlichen Badebetrieb. Allerdings wollen die Gießener Bäder auch hier ihren Beitrag leisten und weiter Energie sparen. Das heißt: Das Wasser in den Becken hat eine Temperatur von 25 Grad. »Damit richten wir uns nach den Empfehlungen des hessischen Städtetages«, ordnet Uwe Volbrecht die Entscheidung ein. Die besonders energieintensive Wellness- und Saunalandschaft bleibe hingegen dauerhaft geschlossen.

Aktuelle Infos zu Öffnungszeiten, möglicherweise wieder geltenden Beschränkungen der Besucherzahlen, Kursen und mehr gibt es unter www.giessener-baeder.de oder www.facebook.com/giessenerbaeder.

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