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»Supp un schwätze« will Zusammenleben fördern

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Der Saal der Pauluskirche ist bei der Premiere von »Supp un schwätze« gut gefüllt. Foto: Brand © Brand

Gießen (red). Es ist Sonntagmittag: Der Saal der Pauluskirche ist gut gefüllt. Menschen sitzen an gedeckten Tischen zusammen. Sie lassen sich die Suppe schmecken, die Jugendliche verteilt haben. Viele kennen sich seit Jahren, sie sind Nachbarn und Freunde in der Nordstadt. Nun freuen sie sich über das neue Angebot der Evangelischen Kirche.

Bei »Supp un schwätze« handelt es sich um einen warmen Mittagstisch am Sonntag. Die Gesamtkirchengemeinde Gießen-Nord lädt dabei zusammen mit dem Nordstadtverein und der Werkstattkirche ein. Unterstützt wird das kostenlose Angebot vom Evangelischen Dekanat, der Diakonie und der Stadt Gießen. Das Essen wird im Familienzentrum »Pusteblume« in Wieseck gekocht. Ehrenamtliche aus der Gemeinde helfen tatkräftig mit. Zu ihnen gehören auch die Jugendlichen Aliya, Antonia, Helene, Jakob und Benjamin, die die Suppe servieren.

»Es geht um Gemeinschaft. Menschen sollen miteinander in Kontakt kommen und sich austauschen«, sagt Stadtrat Francesco Arman laut einer Pressemitteilung des Evangelischen Dekanats. Pfarrerin Johanna Fröhlich ergänzt: »Für mich stehen Begegnungen, die guttun, im Mittelpunkt. Darauf kommt es an.«

Nächster Termin

»Supp un schwätze« sei mehr als ein warmes Essensangebot in kalten Zeiten. Es solle vielmehr zum guten Zusammenleben in der Nordstadt beitragen. Für Christoph von Weyhe, den Kirchenvorstandsvorsitzenden von Gießen-Nord, ist es eine gute Ergänzung zu den Angeboten, die bereits bestehen. »In der Woche bringen wir Essen zu den Menschen, am Sonntag kommen sie zu uns.«

Das nächste »Supp un schwätze« gibt es übrigens am Sonntag, 5. Februar, ab 12 Uhr.

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