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SWG unterstützen »Makerspace«

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Gießen (red). 3D-Drucker und -Scanner, eine CNC-Fräse, ein Lasercutter, Plotter für den Textildruck oder VR-Brillen - diese und viele andere Geräte stellt der Makerspace Gießen Interessierten zur Verfügung. Aber nicht nur, um damit eigene Ideen zu verwirklichen oder die auf digitalen Technologien basierenden Maschinen ausprobieren zu können. Die offene Werkstatt in der Walltorstraße 57 veranstaltet für sie auch entsprechende Einführungskurse und Netzwerk-Events.

Kurz: Beim Makerspace Gießen handelt es sich um eine innovative Bildungseinrichtung, die sich für Chancengleichheit einsetzt. »Der Ansatz überzeugt auf der ganzen Linie und deckt sich in vielen Punkten mit unserem Leitbild. Deshalb ist es für uns nur konsequent, das Projekt Makerspace zu unterstützen«, erklärt Ulli Boos, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Gießen (SWG). Tatsächlich unterzeichneten Vertreter von Makerspace und SWG einen Kooperationsvertrag über drei Jahre.

Mit ihrem besonderen Ansatz verfolgen die Gründer Nils Seipel und Johannes Schmid ein weiteres, wichtiges Ziel: »Wir möchten einen transdisziplinären und interdisziplinären Austausch innerhalb der Hochschulen, aber auch zwischen den Hochschulen, verschiedenen Praxisakteuren und Unternehmen sowie allen Interessierten anregen«. Daraus entstehende Debatten sollen bei potenziellen Gründerinnen und Gründern Interesse wecken, etwas auszuprobieren, wozu sie bislang keinen Zugang hatten. Alle Angebote des Makerspace sind kostenlos. »Wir wollten die Einstiegshürden so niedrig wie möglich halten«, begründet Nils Seipel. Folgerichtig braucht das Projekt Sponsoren. »Dass wir mit den SWG einen solchen Partner gefunden haben, freut uns besonders«, fügt Johannes Schmid hinzu. Vor allem, weil die SWG den Makerspace nicht nur finanziell unterstützen. Auch die Tatsache, dass die SWG genau wie der Makerspace das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda stehen haben, passt perfekt ins Konzept. »Wir teilen viele Werte und Ideen - darunter auch das Engagement für die Region«, bringt es Ulli Boos auf den Punkt.

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