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Theatermacher stellt Romandebüt beim LZG vor

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Gießen (red). Aus seinem autobiographisch gefärbten Erinnerungsroman »Sommerleithe - Wortbegehung einer Kindheit diesseits und jenseits der Zonengrenze« liest Klaus Weise am Donnerstag, 3. Februar, beim Literarischen Zentrum Gießen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im KiZ (Kongresshalle). »Sommerleithe« ist der Name der Straße in Gera, in der Metzgersohn Dieter in den 1950er und 1960er Jahren bis zur Flucht der Eltern in den Westen aufwächst.

Aus der kindlichen Perspektive erzählt das Romandebüt von den kleinen und großen Wirrungen dieser Zeit: vom Kalten Krieg, von Kommunismus und Kapitalismus, der 68er Bewegung und vom Alltag in den Wohlstandsjahren der jungen Bundesrepublik. Begleitet wird das Werk von einer guten Portion Humor, Überhöhung und parodistischen wie philosophischen Elementen. Klaus Weise (geboren 1951 in Gera) ist Theater- und Filmregisseur sowie Drehbuchautor. Er inszenierte unter anderem an den großen Theatern in Wien, Zürich sowie Basel und gastierte 1979 mit Oscar Wildes »Bunbury« auch in Gießen. Die Moderation der Lesung übernimmt Hans-Jürgen Linke (LZG). Es gilt die 2G-Plus-Regel. Der Eintritt kostet 8 (6) Euro.

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