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THM strebt weitgehende Rückkehr zur Präsenzlehre an

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Gießen (red). Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) setzt für das kommende Sommersemester auf die weitgehende Rückkehr zur Normalität. »Wir wollen unseren Studierenden - bei aller gebotenen Vorsicht - wieder eine möglichst freie Lehr- und Lernumgebung mit vielen Interaktionsmöglichkeiten bieten«, bestätigt Prof. Matthias Willems, Präsident der THM, die entsprechende Ankündigung von Vizepräsidentin Prof.

Katja Specht. Die seit nunmehr vier Semestern oftmals hybride oder digitale Lehre habe sich in der Krise bewährt, könne Präsenz aber nicht dauerhaft ersetzen. Das gelte sowohl qualitativ als auch quantitativ.

Besonders aber gelte es für das Selbstverständnis der Hochschule und für die von Studierenden an sie gerichteten Erwartungen: »Wir sind keine Fernhochschule und wollen es auch nicht sein«, stellt Willems klar. Auch wenn bewährte Instrumente wie etwa der THM-Krisenstab erhalten bleiben, müsse der Weg aus dem »Krisenmodus« gefunden werden, so der Präsident. »Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass es kein ›nach Corona‹ geben wird.«

Die THM habe in Prüfungsphasen und teil-hybriden Semestern ausreichende Erfahrungen gesammelt, um einen auch in Präsenz sicheren Hochschulbetrieb im Sommersemester planen zu können.

»Dazu werden wir je nach Infektionslage weiter auf bewährte Hygienekonzepte setzen«, kündigt Willems an - in Abhängigkeit von dann gültigen bundes- und landesweiten Corona-Bestimmungen. Wo didaktisch sinnvoll, werde das Präsenzangebot um digitale Bestandteile ergänzt. »Wir nehmen aus den vergangenen zwei Jahren viele positive Erfahrungen für die digitale Begleitung unserer Angebote mit«, erläutert er. Doch habe der Wunsch vieler Hochschulmitglieder nach einem Studienbetrieb von Angesicht zu Angesicht Vorrang.

Akt der Solidarität

Willems erinnert in diesem Zusammenhang an die Eigenverantwortung: »Die THM kann einen sicheren Studienbetrieb gewährleisten. Für den persönlichen Schutz ist aber auch jeder selbst verantwortlich.« Wer noch nicht geimpft sei, könne gemäß aktuellem Impfschema problemlos eine zweifache Immunisierung bis zum Vorlesungsbeginn am 11. April erlangen.

»Die Impfung ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch ein Akt der Solidarität gegenüber Mitstudierenden, dem Lehrpersonal und letztlich gegenüber der gesamten Gesellschaft«, hebt Matthias Willems hervor.

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