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Trampolin auf dem Schulweg

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Von: Thomas Wißner

Der Grünstreifen an der Ecke Asterweg im Gießener Flussstraßenviertel wurde umgestaltet. Kinder können auf ihrem Schulweg dort jetzt Trampolinspringen und auf Balancierstangen laufen.

Gießen. Nach dem Krokodil gibt es nun in der Sudetenlandstraße für Kinder einen weiteren Ort, an dem sie sich betätigen können: An der Ecke Asterweg packten am vergangenen Wochenende Kinder aus dem Jugendzentrum Holzwurm kräftig bei der Mitmachbaustelle unter Federführung des Kasseler Bildhauers und Künstlers Christof Kalden mit an, um hier ein weiteres Projekt »Kinderwege im Flussstraßenviertel« umzusetzen.

Die Stadt Gießen führte in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Holzwurm und dem Quartiersmanagement Flussstraßenviertel dieses Partizipationsprojekt mit Kindern durch, um einen weiteren Bewegungspunkt zu schaffen, dessen Verortung sich aus dem Schulwegeplan ableitet. Dazu wurde der Grünstreifen an der Sudetenlandstraße/Ecke Asterweg gestaltet.

Während die Kinder sich bereits auf dem Trampolin versuchten, erläuterten Stadträtin und Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser mit dem Koordinator Soziale Stadterneuerung Lukas Morawietz, Anne-Katrin Meier (Soziale Stadterneuerung), Quartiersmanagerin Frauke Kühn und dem stellvertretenden pädagogischen Leiter des Jugendzentrum, Johannes Giesler sowie der für die Fachplanung seitens des städtischen Gartenamtes zuständigen Angelika Bäucker, die Intention dieser Mitmachbaustelle mit den Kasseler Künstler. Kalden zeichnete bereits für das, ebenfalls mit den Kindern geschaffene »Krokodil«, die Bänke und Holzinstallationen in der Ederstraße auf dem einstigen Müllplatz verantwortlich.

Bei dieser zweiten Aktion werde die Stadtentwicklung fortgeführt. Von der Planung bis zur Umsetzung kostete das Projekt rund 22 000 Euro, wobei aus dem Topf »Sozialer Zusammenhang« 70 Prozent Zuschuss flossen. Somit hat die Stadt letztendlich 30 Prozent der Kosten zu tragen.

»Es soll ein Ort werden, der zum Verweilen einlädt, Kinder zum Spielen und in Bewegung bringt«, erläuterte Bäucker.

Eibelshäuser betonte, dass hier kein Spielplatz gebaut werde, sondern für Schülerinnen und Schüler, die ihren Weg zur Schule zu Fuß zurücklegen, eine Möglichkeit geschaffen wurde, auf Entdeckung zu gehen, kurz anzuhalten und sich zu betätigen. Den Schulweg erlebnisreich zu gestalten sei die Intention dieser Maßnahmen, die nun im Asterweg an anderen Stellen fortgeführt werden soll. Hier auf dem Grünstreifen an der Ampel werde der Weg zur Sudetenlandstraße hin durch einen Stachetenzaun gesichert. Ein Türchen in unmittelbarer Nähe zur Ampel lässt ein Betreten von der Sudetenlandstraße her zu. Ansonsten gibt es vom Asterweg einen offenen Zugang. Während ein Trampolin bereits in die Erde eingebaut war, machten sich nun die Kinder daran, den Zaun zu errichten und Balancierstangen, die im Holzwurm bereits bunt angemalt wurden, aufzustellen. Ursprünglich sollte die Maßnahme längst abgeschlossen sein, doch sorgte auch hier die Pandemie für Verzögerung.

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