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Über 15 000 Euro Spendengelder übergeben

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Stephanie Berger und Juliane Muth überreichten Ellen Sasse von GAiN im Beisein von Schulleiter Hans Rosenbaum (v.l.) den Erlös des Spendenlaufs. Foto: Wißner © Wißner

Gießen (twi). »Hurra, Hurra die Schule rennt«, lautete das Motto für den Spendenlauf der Weißen Schule in Wieseck, bei dem 15 187 Euro für die Ukraine zusammengekommen sind. 212 Schüler gingen im Stadion »Am Ried« an den Start, der Spendenbetrag wurde an Ellen Sasse vom Global Aid Network (GAiN) übergeben.

»Können wir einen Sponsorenlauf für die Ukraine machen?« Diese Frage kam eines Morgens von einem Erstklässler. Neben einer Sammelaktion für ukrainische Schulkinder stand nun auch die Organisation eines Spendenlaufs im Raum. In der nächsten Konferenz wurde die Idee an das Kollegium weitergegeben und der Planung stand nichts mehr im Wege. Schnell wurde als Spendenziel GAiN ausgewählt, zu der einige Kinder bereits Spielzeuge und Kuscheltiere gebracht hatten. Rund eineinhalb Monate später wurde die Idee in die Tat umgesetzt.

Die Kinder hatten im Vorhinein bei Sponsoren gesammelt. Ob Mama, Papa, Oma, Opa, Geschwister oder die Firma des Nachbarn - die Spendenbereitschaft war riesig. Und all jene Schüler, die keine Sponsoren fanden, denen half die Firma Schäfer aus Wieseck, indem sie jenen Schülern einen Rundenbeitrag spendete.

Ein Schüler schafft stolze 17 Runden

In der ersten Maiwoche ging es dann los - mit einem grünen Papierband am Handgelenk, einem Getränk und ganz viel Motivation spazierten die Kinder nach und nach zum Wiesecker Sportplatz Am Ried. Für jede Runde gab es einen Strich auf das Armband. Nach dem Startschuss rannten, liefen, joggten oder gingen die Schüler in 40 Minuten um den Sportplatz. Voller Stolz berichteten die Kinder nach jeder Runde, wie viel sie bereits geschafft haben. Dabei wurden alle Erwartungen übertroffen. Ein Schüler schaffte gar 17 Runden - und der dabei zusammengekommene Spendenbetrag, der größte der bisher an der Weißen Schule auf diese Weise zusammenkam, wurde nun übergeben. »Und davon können wir drei Hilfstransporte finanzieren«, verriet Sasse, kostet doch ein vollgepackter Lkw mit Hilfsgütern samt Transport rund 5000 Euro.

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