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Unsichtbare Gefahr, die aus der Tiefe kommt

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Gießen (red). Radon - der Name des Edelgases ist vielen geläufig, doch die wenigsten wissen um das Risiko, das gerade auch im Alltag davon ausgehen kann. Dem möchte das Hessische Radonzentrum (HeRaZ) auf seiner Tour durch Hessen Abhilfe schaffen.

Vom 2. bis zum 16. September besucht das Zentrum, das an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) angesiedelt ist, insgesamt zehn Städte - Gießen zum Auftakt am Freitag, 2. September. Am Stand des HeRaZ, Höhe Seltersweg 2, können Interessierte ab etwa 10 Uhr Fragen klären und sich dabei auch ausführlich beraten lassen.

Radon-Beratung an diesem Freitag

Da sich das radioaktive Radon überall im Erdboden befindet, betrifft es alle Menschen gleichermaßen. Es tritt je nach Region in unterschiedlicher Konzentration aus, verflüchtigt sich an der Luft aber schnell. Ob und wie viel sich jedoch im eigenen Wohnhaus ansammelt, lässt sich nur durch eine Messung feststellen. Wer dem Gas längere Zeit in hoher Konzentration ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Methoden, einer zu hohen Belastung entgegenzuwirken, reichen vom Lüften bis hin zu Umbaumaßnahmen, wie zum Beispiel einer Radon-Drainage.

Ob Infos zum Messen der Belastung in den eigenen Wänden, zur Sanierung, zum Lungenkrebsrisiko oder zur Radonkonzentration - das HeRaZ ist während seiner Tour für alle Fragen offen.

Außerdem können Besucher in einer Nebelkammer radioaktive Strahlung mit dem bloßen Auge betrachten. In dieser Vorrichtung kann die eigentlich unsichtbare Strahlung sichtbar gemacht werden.

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