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»Unsichtbare Wunden versorgen«

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Gießen (red). Die meisten Menschen denken bei dem Wort Wunde an offene Verletzungen. Es gibt jedoch Wunden, da hilft kein Pflaster. Psychische Erkrankungen sind Wunden, die äußerlich nicht sichtbar sind. Aber auch sie müssen erkannt und versorgt werden. Dafür benötigt es qualifiziertes Personal. Für Vitos Gießen-Marburg und Vitos Haina waren das gute Gründe, erstmalig mit einer gemeinsamen Personalmarketing-Kampagne für Pflegekräfte an den Start zu gehen.

»In der Psychiatrie sind Fachkräfte - wie in der gesamten Gesundheitsbranche - zunehmend rar und der Bereich ist zusätzlich mit Vorbehalten und Unsicherheiten besetzt. Zudem wird der Personalmangel durch die Corona-Pandemie verstärkt«, heißt es in einer Pressemitteilung. Als Hessens größter Anbieter für die ambulante, teil- und vollstationäre Behandlung psychisch kranker Menschen mache Vitos daher offensiv auf seine vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten im Rahmen der Stellenanzeigenkampagne mit dem Claim »Unsichtbare Wunden versorgen« aufmerksam.

»Mit der Kampagne möchten wir nicht nur für neue Mitarbeiter/-innen werben, sondern auch über die psychiatrische Behandlung aufklären sowie dem noch immer stigmatisierten Image der Psychiatrie entgegentreten«, erklärt Geschäftsführer Max Heuchert. Und fügt hinzu: »Ein Job in der Pflege bei Vitos ist vielfältig, bereichernd und sinnstiftend.« Gesucht werden Pflegefachfrauen und -männer im Raum Gießen, Marburg und Haina, zudem Schulabgänger, die Interesse an einer abwechslungsreichen Ausbildung haben. Die Kampagnenwebseite www.unsichtbare-wunden-versorgen.de klärt über die unterschiedlichen Fachbereiche auf. Dort sind auch aktuelle Stellenausschreibungen zu finden.

Das Besondere bei Vitos sei, so Krankenpflegedirektor Achim Pex, dass Pflegefachkräfte »als Teil des therapeutischen Teams aktiv bei der Umsetzung von pflegerisch-therapeutischen Angeboten mitwirken und sich an der Weiterentwicklung von Konzepten beteiligen«. Im Mittelpunkt stehe stets der Mensch.

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