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Unübersehbare Würdigung

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Olaf Berger, Dirk Antkowiak, Silvia Elm-Gelsebach und Holger Rohn (v.l.) präsentieren das Glückwunschschild am Ortseingang Homburger Straße. © Diegel/Stadt Friedberg

Gießen/Friedberg (red). Seit Tagen erkennen Pendler an den Ortseingängen der Stadt Friedberg, dass sie Hochschulstandort ist: Glückwünsche an die THM hängen dort, großformatig und in den Hausfarben der Bildungseinrichtung gehalten. Einen dieser Grüße haben Bürgermeister Dirk Antkowiak, Ideengeberin Silvia Elm-Gelsebach vom Bildungsforum und der für den Campus Friedberg zuständige THM-Vizepräsident Prof.

Olaf Berger in der Homburger Straße gemeinsam mit Mitarbeitern des Betriebshofs aufgestellt.

»Bildung ist der Stadt Friedberg sehr wichtig und die THM ist ganz sicher der Leuchtturm der Bildungseinrichtungen in Friedberg«, so Antkowiak in einer Pressemitteilung. Dass die ehemalige FH Gießen-Friedberg bereits im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Bestehen beging, habe Pandemie-bedingt nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die der Bedeutung der Hochschule für die Stadt angemessen sei, so der Bürgermeister. Er sei stolz darauf, dass der THM-Campus sich derart positiv entwickle, wolle dies nachhaltig unterstützen und die gute Beziehung zwischen Stadt und Hochschule auch nach außen zeigen.

»Wir gratulieren der THM und möchten ihr mit diesen Grüßen auch ein kleines Geschenk machen«, ergänzte für das Bildungsforum Friedberg Silvia Elm-Gelsebach. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und THM laufe auf vielen Ebenen - und in der Regel so beständig und reibungslos, dass vielfach als selbstverständlich wahrgenommen werde, was nicht selbstverständlich ist: Dass es Jahr für Jahr gemeinsam gelinge, rund 1500 junge Menschen neu für ein Studium in der Wetterau zu gewinnen. THM-Vizepräsident Berger zeigte sich gerührt von der Geste: »Die Stadt Friedberg drückt für die Öffentlichkeit sichtbar ihre Verbundenheit mit der THM aus. Diese Verbundenheit beruht auf Gegenseitigkeit«, betonte er. Trotz geringerer Studierendenzahlen sei der Standort Friedberg mit den dort angesiedelten fünf Fachbereichen für das Profil der THM unverzichtbar. Berger erinnerte daran, dass sich die Stadt Friedberg auch selbst beglückwünschen dürfe, nämlich für 120 Jahre höhere Bildung: Der THM-Campus gehe schließlich auf die Gründung der Gewerbe-Akademie im Jahr 1901 zurück, dem späteren Polytechnikum.

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