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Veranstaltungen rund um den Frauentag

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Gießen (red). Mit oder ohne Pandemie - solange Frauen sich mit vielfältigen Ungerechtigkeiten, wie zum Beispiel bei der Jobsuche, Bezahlung oder Verteilung der Care-Arbeit herumschlagen müssen und Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt werden, behält der 8. März als Internationaler Frauentag eine besondere Bedeutung. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen der Stadt Gießen zu wichtigen Themen.

Vom 23. Februar bis 23. März gibt es beispielsweise Informationen zu Trennung, Vereinbarkeit von Job und Familienarbeit oder Stressbewältigung sowie Aktionen, die an Opfer von Gewalt erinnern und deren Martyrium sichtbar machen. Aber auch einige neue Formate sind dabei. In einem Workshop können Fachfrauen und Betroffene lernen, Spionagesoftware auf dem Handy zu erkennen und zu löschen. Prof. Dettmeyer, Leiter der Gießener Rechtsmedizin und Experte für Beweissicherung nach Gewalterfahrung, bietet in Kooperation eine Schulung speziell für Allgemeinmediziner an, die helfen soll, Charakteristika von Verletzungen nach häuslicher Gewalt zu erkennen und angemessen zu reagieren. Aber auch die Demo am Frauentag (8. März, ab 17.30 Uhr, Berliner Platz) und das kulturelle Highlight dürfen nicht fehlen: Die Kabarettistin »Daphne de Luxe« wird mit einer »ganz besonderen Mischung aus amüsanter Unterhaltung, Selbstironie und Gesang« auftreten. Das Büro für Frauen und Gleichberechtigung laden ein. Soli-Beitrag: 10 Euro. Die Einnahmen gehen an das Projekt »Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung«.

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