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Veranstaltungen rund um den 9. November

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Gießen (red). Die Dext-Fachstelle der Universitätsstadt Gießen bietet in Kooperation mit dem Jugend- und Kulturzentrum Jokus rund um den 9. November eine Veranstaltungsreihe »Erinnern, mahnen, wachsam sein« an. Die Veranstaltungsreihe ist kostenlos allerdings ist teilweise eine Anmeldung notwendig.

Die Veranstaltungsreihe will an die Opfer erinnern und aufzeigen, wie und wo sich nationalsozialistisches Gedankengut bis heute hält sowie Kompetenzen vermitteln, antisemitischem und diskriminierendem Verhalten entgegen zu treten.

Freitag, 11. November, 19 Uhr: Vorführung des Dokumentarfilms aus dem Jahr 2022 »Nestwärme - mein Opa, der Nationalsozialismus und ich« von Regisseur Eric Esser. Ein vererbter Familienschatz mit Fotos und Filmaufnahmen zeigt den Großvater des Regisseurs in den 40er Jahren, in einem der Filmausschnitte am Jackenaufschlag ein Hakenkreuz. Ein Ringen um die Erinnerung - und eine Recherche, die in der Familie zunehmend für Verstimmung sorgt.

Sonntag, 13. November, 14 Uhr bis 15.30 Uhr: In einem Stadtgang werden historische Alltagsspuren von Jüdinnen und Juden in Gießen mit dem Netzwerk für politische Bildung, Kultur und Kommunikation e. V. aufgesucht. Nachdem zu Beginn kurz das »Wallpförter Quartier« und die damals dort befindliche Synagoge in der Zozelsgasse beleuchtet wird, werden im Anschluss einzelne ehemalige Geschäfte von Juden und Jüdinnen und die Lebensgeschichten ihrer Besitzer schlaglichtartig betrachtet. Anmeldung unter www.jbw@giessen.de.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr: Lesung »Der Papierene Freund - Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher« und anschließendes Gespräch mit dem Herausgeber und Prof. Sascha Feuchert (Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU Gießen). Weitere Fragen können unter dext@giessen.de oder unter 0641/3062471 an die Dext-Fachstelle gerichtet werden.

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