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Viel Raum für Interpretationen und Fantasie

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Im Museum kann auch gemalt werden. Foto: IDfK © IDfK

Gießen (red). Farben und Erinnerungen begleiteten die Frauen auf dem Weg vom Zeughaus über den Wochenmarkt zum Oberhessischen Museum. Hoch aufgetürmte Möhren, Melonen und köstlich duftende Pfirsiche luden zum Verweilen und zum Einkauf ein. Museumsmitarbeiterin Alisa Kallasch wartete bereits auf die Gäste des Heinrich-Albertz-Hauses in Kleinlinden. Eingeladen hatte die »Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen« (IDfK) im Rahmen ihres Kulturprogramms für Menschen mit Demenz.

Eigene Kreation

Ein Gemälde aus dem Bestand des Museums war im Netanya-Saal aufgestellt, lag zudem im DIN A4-Format auf den Tischen, um eine genauere Betrachtung zu erlauben. Als Motiv waren Wäscherinnen an einem Fluss zu erkennen, wobei der Malstil, ebenso wie die Fantasie der Betrachterinnen, viel Raum für Interpretationen ließ. Entsprechend vergnüglich kommentierten die Frauen ihre eigenen Kreationen. Alisa Kallasch hatte Papier und Wachsmalstifte bereitgelegt, mit denen die Frauen ihre gewonnenen Eindrücke festhalten und vertiefen konnten.

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