1. Startseite
  2. Stadt Gießen

Vier Anträge und Beratungen über ein Senioren-Wohnprojekt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Dagmar Hinterlang

Gießen (hin). Die Wohnbau sei prinzipiell interessiert. Er könne sich auch Formen mit pflegerischer und sozialer Betreuung vorstellen, meinte Sozialdezernent Francesco Arman bei der Sitzung des Kleinlindener Ortsbeirats im Bürgerhaus. Arman und Ines Müller, Leiterin des Amts für soziale Angelegenheiten, informierten über Möglichkeiten eines Wohnprojekts in Kleinlinden für alte, pflege- und unterstützungsbedürftige Menschen.

Außerdem war über vier Anträge zu beraten. An den öffentlichen Teil der Sitzung schloss sich ein nicht-öffentlicher Teil an. Arman gab sich offen gegenüber jedweden Konzeptionen für ein seniorengerechtes Wohnen. Geeignete Flächen zu finden, falle allerdings nicht in seine Zuständigkeit. Ines Müller riet, sich zunächst ein klareres Bild von den Bedarfen zu machen. Die Stadt werde weder bauen noch kaufen, meinte Müller. Eva Janzen (SPD) betonte das Interesse allein lebender Menschen, bei Pflegebedürftigkeit im gewohnten Lebensumfeld zu bleiben. Christiane Janetzky-Klein (Bündnis 90/Die Grünen) plädierte für Mehrgenerationenwohnen. Ortsvorsteher Dr. Klaus Dieter Greilich konnte sich etwas in der Art des ehemaligen St. Hedwig der Caritas im Alten Wetzlarer Weg vorstellen. Ohne geeignete Flächen mache es keinen Sinn, über ein solches Projekt nachzudenken, meinte Greilich. Die FDP-Fraktion bat um Prüfung, ob vor der Einfahrt zum Norma-Markt ein Parkplatz auf der Frankfurter Straße wegfallen kann. Dadurch würde die Sicht verbessert. Die FDP bat ferner um Prüfung, ob vor der scharfen Linkskurve vom Markwald zur Gregor-Mendel-Straße ein Warnschild angebracht werden kann. Günter Helmchen (Freie Wähler) schlug vor, eine Schwelle aus Hartplastik aufzubringen.

Dr. Ralf Sänger (Bündnis 90/Die Grünen) bat um Ausrüstung der Spielplätze mit Kleinkindschaukeln. Sänger schlug vor, die Verkehrsführung im Bereich Lützellindener Straße/Weigelstraße/Katzenbach/Zum Maiplatz grundlegend neu zu ordnen. Anja Helmchen (CDU) hielt den Antrag für kontraproduktiv. Heiko Schmitt (CDU) bat, den detaillierten Antrag ergebnisoffener zu stellen, was auch geschah. Bei Gegenstimme von Günter Helmchen wurde der Antrag angenommen. Alle anderen Beschlüsse waren einstimmig.

Laut Mitteilung von Bürgermeister Alexander Wright soll die Sanierung der Wetzlarer Straße zwischen Pfingstweide und Zum Maiplatz zwischen Oktober und November erneut ausgeschrieben werden. Nach Prüfung und Beauftragung könnten die Arbeiten zu Beginn des Jahres 2023 zur Ausführung kommen. Die Bauzeit soll sieben Monate betragen.

Auch interessant