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Von oben vom Dach, da komm’ ich her

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Weihnachtsmann und Wichtel haben den Kindern natürlich auch Geschenke mitgebracht. Foto: Jung © Jung

Der Weihnachtsmann von den Höhenrettern hat wieder kleine Patienten in der Gießener Kinderklinik mit Geschenken überrascht.

Gießen (kg). Nass, grau und kalt - eigentlich zeigte sich das Wetter so wie immer in den vergangenen Jahren, als kleine und große Gäste vor der Gießener Kinderklinik auf den Weihnachtsmann warteten. Der kam nicht mit Rentier und Schlitten, sondern wurde vom Dach des Gebäudes abgeseilt. Dabei handelte es sich um das »kontrollierte Herunterlassen einer Person durch den Sicherungspartner«, erläuterte Jan Guckes, der Einheitsführer der Schnelleinsatzgruppe (SEG), die »Weihnachtsaktion 6.0«. Schon zum sechsten Mal fand diese Übung in der Adventszeit an der Kinderklinik statt.

Mitglieder der SEG »Spezielle Rettung« von der Feuerwehr des Landkreises Gießen - auch Höhenretter genannt - überraschten die Mädchen und Jungen, die sich über den Besuch auf Distanz sehr freuten. Oben auf dem Dach standen drei weitere Höhenretter, zwei sicherten die Seile und einer koordinierte das Geschehen. Vor Ort war auch die Feuerwehr des UKGM, vertreten durch Markus Hild. Weniger Andrang als sonst herrschte vor der Kinderklinik, um die spektakuläre Aktion zu verfolgen. Den roten Mantel und die rot-weiße Mütze konnten die Menschen am Boden gut erkennen, im Kostüm des Weihnachtsmanns steckte Tobias Zielke, der von »Wichtel« Julia Trampe begleitet wurde.

Die beiden Überraschungsgäste winkten den Kindern vor den geschlossenen Fenstern zu. Den Höhenrettern gelang es damit auch diesmal wieder, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Unten gab es gebackene Waffeln und es wurden kleine Geschenke verteilt. Der Pflegedienstleiter der Kinderklinik, Michael Schneider, freute sich über den ehrenamtlichen Einsatz der Höhenretter. Nach kurzer Zeit kehrte wieder der Alltag ein.

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