Von Rinnsalen geht's weiter zu Spielwaren

  • schließen

GIESSEN - (bl). Dem hiesigen Dialekt nach zu urteilen, wäre vermutlich auch eine erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen "Stadt Gäise" denkbar gewesen. Aber natürlich konnte nur "zu den Giezzen" richtig sein. Erstmalig tauchte der Name Gießen im Jahr 1197 auf, als eine Gräfin von Gleiberg, die Adelige Salome, im Kontext eines Gütertausches an erster Stelle unter den Zeugen als "comitissa de giezzen" genannt wird.

Wie der ehemalige Stadtarchivar Erwin Knauß in dem Beitrag "Gießen - Geschichte und Gegenwart" ausführt, meinte "zu den Giezzen" allgemein so viel wie "zu den Wasserbächen und Rinnsalen", "die von den Lahnterrassen in die Täler von Lahn und Wieseck von allen Seiten herunterfließen". Ausgangspunkt der Gründung war die bereits um 1150 errichtete Wasserburg. Anno 1248 wird Gießen dann übrigens erstmals als Stadt bezeugt. Gewusst haben das viele Leserinnen und Leser. Gewonnen hat Andrea Wedel aus Linden.

Der vierte Teil blickt in die Geschichte des traditionsreichen Spielwarengeschäfts Fuhr, das 2020 bereits sein 190-jähriges Bestehen feiern konnte. Drei Bilder stehen für drei Antwortmöglichkeiten, nur eine ist korrekt. Die Auflösung erfolgt mit dem nächsten Teil des Rätsels am 19. August. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir ein Exemplar des Buches "Latscho Gießen. 100 Gründe, diese Stadt zu lieben" von Andreas Eikenroth und Katrina Friese, jeweils signiert mit einer kleinen Zeichnung. Wer teilnehmen möchte, kann dies bis Mittwoch, 18. August, um 15 Uhr tun. Die Antworten können per E-Mail an stadt-ga@vrm.de, per Fax an 0641/9504-3411 oder per Post an Gießener Anzeiger, Stadtredaktion, Am Urnenfeld 12, 35396 Gießen, geschickt werden. Ganz wichtig: Die komplette Adresse bitte nicht vergessen.

Das könnte Sie auch interessieren