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Vorschlag für mehr Fitnessgeräte im Freien

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Von: Rüdiger Schäfer

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Der Sportpark in der Wieseckaue ist sehr beliebt. Foto: Schäfer © Schäfer

Die Gießener CDU-Fraktion möchte noch mehr Betätigungsmöglichkeiten für Sportbegeisterte schaffen. Der Oberbürgermeister verweist auf Gespräche in der Sportkommission.

Gießen (rsa). Das mit Fitnessgeräten bestückte Areal im Stadtpark Wieseckaue ist der Renner schlechthin für Sportbegeisterte, die ihre Muskeln herausfordern wollen. So ist nicht nur am frühen Samstagnachmittag jeweils die Abteilung »Street Workout« des MTV 1846 Gießen mit ein paar Dutzend Trainingseifrigen dort zugange. Es kommt auch unter der Woche selten vor, dort niemanden anzutreffen. Alleine oder im kleinen Kreis werden allerlei Klimmzüge gemacht und die installierten Stangen für die körperliche Ertüchtigung genutzt. Die CDU-Fraktion fragte sich daher, warum nicht auch auf anderen Grünflächen der Stadt solche Geräteparks eingerichtet werden sollten. »Sport und Bewegung dienen nicht nur der Gesundheit, sondern steigern auch das allgemeine Wohlbefinden«, begründen die Christdemokraten ihren Antrag. Angesichts der immensen Bedeutung des Sports gelte es, nicht nur Vereine gezielter zu unterstützen. Wichtig sei ferner, Möglichkeiten zu schaffen, um sich individuell sportlich zu betätigen. »Der Street-Workout-Park inmitten der Wieseckaue bietet sowohl für Sportbegeisterte als auch für Gelegenheitssportler einen einfachen Zugang zu Fitnessgeräten«, heißt es weiter. Um zusätzliche ähnliche Angebote zu etablieren, solle der Magistrat prüfen, wo in der Stadt und in den Stadtteilen Outdoor-Fitnessgeräte wie Klimmzugstangen, Parallelbarren, Hangelleiter, Bauchtrainer und Sprossenwand aufgestellt werden können.

Oberbürgermeister und Sportdezernent Frank-Tilo Becher freute sich im Ausschuss für Schule, Bildung, Demokratieförderung, Kultur und Sport über den Vorstoß der CDU, der den Trend von organisiertem Sport im Freien aufgreife. Bereits in der Sportkommission sei ein solches Ansinnen für »ungedeckte Sportstätten« im Gespräch. Bis Ende 2023 soll es zu einem Ergebnis kommen. »Es geht nicht nur darum, das Gartenamt zu fragen, wo so etwas möglich ist«, verdeutlichte Becher. Vielmehr sei dafür ein Konzept unumgänglich. Im Rahmen des Wettbewerbs »Special Olympics World Games«, bei dem im Vorfeld mehr als einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Elfenbeinküste für eine gewisse Zeit nach Gießen kommen, »wird es im nächsten Jahr schon das eine oder andere geben«. Ihren Antrag stellte die CDU daraufhin zurück.

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