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Vorsichtige Planungen für das Jahr

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Christel Stroh, Anne Schmidt und Inge Bietz präsentieren das neue Layout des Frauenkulturzentrums. © Czernek

Gießen. Neues Jahr - neues Layout: Das Programm des Frauenkulturzentrums wurde runderneuert: Statt einem auffälligem gelben-orangen Cover, präsentiert es sich als weißgrundig und mit einem in dezentem Pastelltönen gehaltenen Bild, auf dem zwei Frauen erkennbar sind. Zudem präsentiert es sich mit einem neuen, schwungvollen Logo.

Das alte Layout samt dem schlicht gehaltenen Namenszug »Frauenkulturzentrum« ist um die Gründung des Frauenkulturzentrums entstanden und das war 1989. Die ersten eigenen Räume wurden 1994 bezogen, erinnert Inge Bietz, Kassenfrau des Elisabeth-Selbert-Vereins, der das Frauenkulturzentrum betreibt.

Daher war eine optische Auffrischung notwendig, wenngleich um die Neugestaltung lange gerungen wurde, schließlich genießt das alte Format einen hohen Wiedererkennungswert. Das Hintergrundbild steuerte Christel Stroh bei, die für die Veranstaltungsorganisation verantwortlich ist.

Insgesamt wurde der Programm-Flyer bei der Farbgestaltung an das Layout der Homepage des Vereins angepasst. Beides wurde von Stefanie Schmidt kreiert und organisiert. Schon länger habe man sich für eine Neugestaltung entschieden, dann wurden unterschiedliche Vorschläge diskutiert, bis man sich auf die jetzige Fassung geeinigt hat. Ins Auge fällt dabei auch das neue Logo: Ein roter, schwungvoller nicht geschlossener Kreis, der den Namenszug »Frauenkulturzentrum« umschließt. «Das steht für unsere Offenheit gegenüber allem«, erläuterte Anne Schmidt, die Vereinsvorsitzende. Für das Jahr 2022 hat der Vorstand ein vorsichtiges Programm erarbeitet. Aufgrund der Kurzfristigkeit aller aktuellen Planungen wird auch nur ein Programm für Januar und Februar vorgelegt, damit man entsprechend kurzfristig auch umplanen kann. Auf dem Programm steht am Sonntag, 30. Januar, 15.30 Uhr ein Lyrik-Nachmittag zum Thema »Winter« sowie am Samstag, 19. Februar, 11.30 Uhr, ein Vortrag von Genet Asmelash über ihre Flucht aus Eritrea und ihre heutiges Leben in Deutschland. Die aktuelle Ausstellung »Licht und Schatten« wird noch länger im Frauenkulturzentrum zu sehen sein. Aufgrund der unsicheren Situation zurzeit wurde die geplante Ausstellung der Künstlerin Anahita Parhami auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Und auch der traditionelle Neujahrsempfang wurde bereits gestrichen.

»Vielleicht werden wir etwas im Frühjahr veranstalten. Die Ideen gehen uns jedenfalls nicht aus«, versichert Anne Schmidt. Etabliert hat sich der Spaziergang in der Wieseckaue, der von dem Verein an jedem 1. und 3. Dienstag, ab 15 Uhr, angeboten wird. »Das ist unproblematisch und die Teilnahme ist auch ohne Voranmeldung möglich, die bei den anderen Veranstaltungen notwendig ist«, ergänzt Bietz. Die geplanten Vorträge und Veranstaltungen werden immer unter Einhaltung der jeweiligen Hygienebestimmungen durchgeführt und diese auch konsequent angewendet. Insgesamt sei es ein - Pandemie-bedingt - schwieriges Jahr gewesen. Viele Vereine und Gruppen nutzten die Räume regelmäßig für Kurse und Sitzungen und würden sich so auch an der Unterhaltung der Räume finanziell beteiligen. »Das ist teilweise weggefallen. Dank einer großen Solidarität der Mitglieder und Förderer konnte dieser Engpass überwunden werden«, erläutert Schmidt.

Das Programm wird ab sofort an den üblichen Stellen erhältlich sein. »Wir hoffen, dass die Verjüngung gut angenommen wird und freuen uns auf Feedback«, ergänzt Stroh.

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