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Weiterhin »Präsenzsemester mit Einschränkungen«

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Gießen (red). Der Krisenstab der Justus-Liebig-Universität (JLU) aus Präsidium und Fachbereichen hat in seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause einvernehmlich beschlossen, dass es bis auf Weiteres bei den bestehenden Leitlinien für die Organisation des Lehrbetriebs bleiben wird. »Wir werden das Wintersemester 2021/22 auch im neuen Jahr als ›Präsenzsemester‹ mit Einschränkungen fortsetzen und bei der maximal 50-prozentigen Auslastung unserer Hörsäle und Seminarräume bleiben;

die Vorgaben für den 3G-Zugang sowie die Abstands- und Hygieneregeln bleiben ebenso weiter gültig«, heißt es in einer Rundmail an alle Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule. »Dies halten wir vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es in den Lehrveranstaltungen der JLU bislang nicht zu nachweisbaren neuen Infektionsketten gekommen ist, für vertretbar. Unabhängig davon behalten wir uns natürlich Anpassungen für den Fall einer weiteren Verschärfung der Pandemiesituation oder einer geänderten Verordnungslage vor.« In diesem Zusammenhang wiederholt die Hochschule die dringende Bitte, sich - falls noch nicht geschehen - impfen zu lassen. »Es bleibt dabei, dass das Impfen nach wie vor der einzige Weg aus der Pandemie ist. Auch die JLU trage mit ihren Impftagen, zu einer möglichst hohen Impfquote in der Region bei. Inzwischen haben sich mit der neuen Coronavirus-Schutzverordnung des Landes einige Änderungen ergeben, die ausschließlich die Organisation von Veranstaltungen außerhalb der Lehre und der internen Gremienarbeit (wie etwa Tagungen oder öffentliche Veranstaltungen) betreffen. Demnach gilt bei mehr als zehn Personen gemäß Dienstanweisung des Landes die Regel 2G+ (geimpft oder genesen zuzüglich gültigem Testzertifikat): Bis auf Weiteres sollen keine größeren öffentlichen Veranstaltungen durchgeführt werden, weder innen noch im Freien; darüber hinaus wäre bei mehr als ab 250 Personen eine behördliche Genehmigung erforderlich. Öffentliche Veranstaltungen mit einem kleineren Teilnehmerkreis, können erfolgen, wenn ausschließlich Personen teilnehmen, die die 2G+ Bedingungen erfüllen. Darüber hinaus empfiehlt das Ministerium, auf alle dienstlich nicht zwingend und dringend erforderlichen öffentlichen Termine bis auf Weiteres zu verzichten.

Eine Teilnahme an öffentlichen Terminen oder Veranstaltungen Dritter sollte nur erfolgen, wenn diese der 2G-Regelung entsprechen.

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