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Weltfrauentag wird Warnstreiktag

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Gießen (red). Nach dem ergebnislosen Verhandlungsauftakt bei den bundesweiten Tarifverhandlungen für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst wollen die Beschäftigten nun öffentlich mit Nachdruck auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Dazu werden sie den internationalen Frauentag am kommenden Dienstag, 8. März, nutzen. Wie in den anderen Bundesländern auch ruft ver.

di in Hessen die kommunalen Beschäftigten der Kitas, der sozialen Dienste und der Behindertenhilfe zu Warnstreiks auf, die in verschiedenen Städten und auch in Gießen stattfinden. Um 9.30 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Kirchenplatz, der phantasievoll zu einem »Platz für soziale Arbeit« umgewidmet werden soll. »Die Streiks am Frauentag sollen ein Zeichen setzen, dass die sozialen Berufe, in denen rund 83 Prozent der Beschäftigten Frauen sind - in den Kitas sogar 94 Prozent -, dringend eine Aufwertung benötigen. Sorge- und Bildungsarbeit muss den Arbeitgebern und unserer Gesellschaft mehr wert sein als ein Klatschen«, beschreibt Kristin Ideler, Gewerkschaftssekretärin bei Verdi Hessen, das Anliegen der Aktionen und Streiks.

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