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Wett-Terminals sichergestellt

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Gießen (red). Am Dienstagnachmittag nahmen Ordnungskräfte ein Restaurant, ein Cafe’ und eine Spielhalle in Gießen ins Visier. Unterstützt wurde die Kontrollgruppe der Polizeidirektion Gießen von Kollegen der Kriminalpolizei und der Bereitschaftspolizei Lich. Zudem beteiligten sich weitere Kooperationspartner wie das Ordnungsamt Gießen, der Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Gießen und das Gesundheitsamt.

In einem Restaurant in der Marburger Straße überprüften sie die Einhaltung der Corona-Bestimmungen und kontrollierten einen Verantwortlichen, mehrere Angestellte und vier Gäste. Gegen die Betreiberin und die Gäste wurden mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Für das Restaurant gab es kein Hygienekonzept. In diesem Fall könnte das Verfahren ein Bußgeld zwischen 3000 und 4000 Euro nach sich ziehen. Die Gäste verstießen gegen die 2G-Plus-Regelung Gegen einen im Keller angetroffenen Mann leiteten die Ordnungskräfte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung ein.

In einer Spielhalle im Oberlachweg stellten die Kontrolleure mehrere Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen fest. Von zwei Mitarbeitern sowie elf Gästen trugen sechs Personen keine Mund-Nase-Bedeckung. Hinter der Theke befanden sich PET-Wasserflaschen ohne vorgeschriebene Pfandmarken. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass dort Getränke verkauft wurden, ohne sich an die Vorgaben aus dem Verpackungsgesetz zu halten. Die Beamten stellten über 240 Flaschen sicher und leiteten ein Verfahren ein. In einem Café im Oberlachweg befanden sich 14 Wett-Terminals ohne Prüfzeichen und weitere vorgeschriebene Bezeichnungen. Über eine Konzession zum Betreiben von Sportwetten verfügte der Betreiber der Lokalität nicht. Die Staatsanwaltschaft Gießen ordnete wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung sowie des unerlaubten Glücksspiels die Sicherstellung aller Wett-Terminals an, die die Feuerwehr abtransportierte.

Zudem wurde in der Ringallee/Ecke Wiesecker Weg eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Zwischen 13 und 14.30 Uhr stoppten die Beamten 26 Fahrzeuge und überprüften 31 Personen. Ein 34-Jähriger hatte an seinem Fahrzeug eine bulgarische Zulassung, obwohl er schon seit 2020 in Hessen amtlich gemeldet ist. Dies zieht ein Ermittlungsverfahren nach sich. Darüber hinaus leiteten die Beamten sechs Ordnungswidrigkeiten ein.

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