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Wichtiger Schritt für dringend nötigen Neubau

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Die schweren Brückenschäden zeigen sich auch beim Bürgersteig. Archivfoto: Mosel © Red

Das Regierungspräsidium startet am heutigen Montag das straßenrechtliche Anhörungsverfahren für den Nachfolgebau der Konrad-Adenauer-Brücke. Die Planunterlagen sind für jeden einsehbar.

Gießen (red/fod). Die Konrad-Adenauer-Brücke, eine der wichtigsten Verbindungen in die Gießener Innenstadt und hinaus, weist schon seit Jahren unübersehbar erhebliche bauliche Schäden auf. Seit 2020 ist die Brücke bereits für Schwerlastverkehr über 3,5 Tonnen gesperrt, mittlerweile gilt dort für Autos ein Höchsttempo von 30 Stundenkilometern. Mit Flicken ist es längst nicht mehr getan, ein Neubau muss her. Für dieses Vorhaben hat das Regierungspräsidium (RP) Gießen nun das straßenrechtliche Anhörungsverfahren eingeleitet. Den Antrag dafür hat die Stadt Gießen gestellt, ist einer Pressemitteilung zu entnehmen.

Die Planunterlagen zum Bauvorhaben können ab dem heutigen Montag bis einschließlich 3. August auf der Homepage des Regierungspräsidiums (www.rp-giessen.hessen.de) unter der Rubrik »Presse - Öffentliche Bekanntmachungen« von jedem eingesehen werden. Ergänzend dazu liegen die Unterlagen im gleichen Zeitraum im Gießener Rathaus zur allgemeinen Einsichtnahme während der Dienstzeiten - montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr - und nach telefonischer Vereinbarung aus.

Die Erweiterung des Brückenbauwerks auf vier Fahrstreifen soll den Verkehrsfluss verbessern, heißt es. Der Plan sieht auch die Erneuerung des westlich angrenzenden Abschnitts der Heuchelheimer Straße und des östlich angrenzenden Bereichs der Gabelsbergerstraße vor. Die bestehende Lücke in der Radverkehrsführung zwischen der Heuchelheimer Straße und der Schanzenstraße in beiden Fahrtrichtungen soll im Zuge der Baumaßnahmen ebenfalls geschlossen werden.

Betroffene sowie Institutionen, Verbände und Vereinigungen haben die Möglichkeit, bis zum 17. August Einwände zu erheben. Dem Magistrat der Stadt Gießen sowie weiteren zu beteiligenden Stellen wurden die Planunterlagen mit der Bitte um Stellungnahme bis zu diesem Termin zugesandt. Im weiteren Verlauf wird sich das RP mit allen Einwendungen und Stellungnahmen befassen. Anschließend werden die Ergebnisse dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vorgelegt. Dieses erlässt letztendlich den sogenannten Planfeststellungsbeschluss und entscheidet somit über die Schaffung des Baurechts.

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