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Wo man den »Staub des Alltags von der Seele wischen« kann

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Ein idyllisches Plätzchen im Gartenparadies. © Jung

Regina Wutschka öffnete den Garten ihres Doppelhauses in Gießen-Wieseck im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Offene Pforte«. Viele Besucher kamen und waren beeindruckt.

Gießen (kg). In der äußersten Ecke des Grundstückes hat man nicht nur den Überblick über die gesamte Gartenfläche, unter dem üppigen Grün ist es auch schön kühl und die Ruhe lässt sich entspannt genießen. Das tut Regina Wutschka, der dieses schöne Fleckchen an einer Doppelhaushälfte gehört, auch sehr gerne. Inspirieren lässt sich die Hobbygärtnerin von dem Spruch über der Sitzfläche des idyllischen Plätzchens. »Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele« ist dort zu lesen. Diesen Tipp nahmen viele Besucher gerne mit, die zur ersten Ausgabe der »Offenen Pforte« in den Struppmühlenweg kamen. Auf der rund 330 Quadratmeter großen Fläche wurde gezeigt, dass Gärten in Neubaugebieten sich nicht zwangsläufig auf Terrasse, Minirasenfläche und fünf Kübelpflanzen beschränken müssen.

Der Blick hinauf auf den Balkon oder zur Terrasse, dem kleinen Wasserbecken und das rostige Bekenntnis neben der Tür zum Garten als »Gartentraum« - alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. In jedem Fleck des Anwesens spürt man Regina Wutschkas »grünen Daumen« und Kreativität. Besonders freut sie sich über die neueste Errungenschaft in ihrem kleinen Paradies: Ihr Vater Rudolf Wutschka stellte rechtzeitig zur »Offenen Pforte« einen Bienenstock auf. Und während die Besucher am Kaffeetisch saßen und über die schöne Gestaltung plauderten, summten und flogen die Bienen unbeeindruckt umher. Die Gartenliebhaberin war im Vorfeld schon etwas aufgeregt, weil sie zum ersten Mal einem größeren Publikum ihr Kleinod zeigen durfte und freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Ein Wiesecker, dem die schön gestaltete Fläche mit großer Vielfalt imponierte, dankte für die Einladung und kam zur Erkenntnis: »Ohne Arbeit geht nichts«. Beeindruckt verabschiedete er sich. Das Eckgrundstück des Doppelhauses hat die Wieseckerin dank der Liebe zu Pflanzen und dem Bestreben, den »grünen Raum« vielfältig zu gestalten und entsprechend nutzen zu können, angelegt. Und sie sorgte damit bei den vielen Gästen für Lob und Anerkennung.

Die Reihe der »Offenen Pforte« wird von Silvia Lange und Lothar Goldhorn betreut. Die Präsentation der vielfältigen Gartenkultur in Gießen ist bisher auf großes Interesse gestoßen und knüpft andauernde Bekanntschaften unter Gartenfreunden. Die Veranstaltungsreihe verschreibt sich ganz dem Ziel, die Augen dafür zu öffnen, wo sich in der Stadt grüne Überraschungen auftun und erstaunliche, naturnah kultivierte Schönheiten verbergen.

Weitere Termine sind unter https://giessen -entdecken.de/events/tag-der-offenen-pforte/ veröffentlicht.

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