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Zeichen der Solidarität

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Rund 350 Mitarbeiter forderten am Gießener Uniklinikum ein Ende des Krieges in der Ukraine. © UKGM

Rund 350 Mitarbeiter der Uniklinik Gießen protestierten gegen den Krieg

Gießen (red). Unter dem Motto »Wir für die Ukraine« haben rund 350 Beschäftigte des Uniklinikums Gießen ein deutliches Zeichen gegen den Krieg und der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine gesetzt. Zu der dreißigminütigen Kundgebung hatten die Geschäftsführung, der Betriebsrat und der Personalrat gemeinsam aufgerufen. Die Mitarbeiter hatten sich draußen versammelt, teils hielten sie Plakate mit der ukrainischen Flagge in den Händen und forderten ein Ende des Krieges.

»Anfangs waren wir sprachlos, besorgt und traurig, doch dann setzte sich eine große Welle der Solidarität und Unterstützung in Bewegung«, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Durch die Spendensammlung des Betriebs seien bereits über 38 000 Euro zusammen gekommen, um medizinisches Material, Medikamente, Hilfsgüter und Geräte für die notleidenden Menschen besorgen zu können. Zwei Transporte seien bereits in Lwiw eingetroffen und die medizinischen Geräte nach einem Luftangriff sofort zum Einsatz gekommen.

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